Mittwoch 20. Dezember 2006 von Michael Zander
Der E-Mail-Marketing-Experte Torsten Schwarz greift zu Weihnachten ganz tief in den Sack mit den Geschenken. Bis zum 24. Dezember können zwei seiner Bücher kostenlos als PDF-Dateien heruntergeladen werden. Der “Leitfaden eMail Marketing und Newsletter-Gestaltung” und der “Leitfaden Permission Marketing” bieten mit fast 500 Seiten ausreichend Lesestoff für die Zeit zwischen den Jahren.
Und für alle, die es bis zum Heiligen Abend nicht schaffen, können (und dürfen) wir hier einen Link zur Verfügung stellen, der auch danach noch funktionieren wird: Marketing-Weihnachtsgeschenke zum Herunterladen
Frohes Fest!
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Mittwoch 20. Dezember 2006 von Michael Zander
Es ist kein Geheimnis, dass sich Youtube und auch die anderen Videoportale im Bezug auf Urheberrechte und vor allem deren Verletzung auf sehr dünnem Eis bewegen. Was Rechteinhaber aus verschiedensten Bereichen dort allerdings im Moment veranstalten, entzieht sich meinem Verständnis. Nehmen wir beispielsweise die Fußball-Bundesliga bzw. die Deutsche Fußball-Liga (DFL) als deren Interessenvertreter. Die lassen alles, was auch nur annähernd mit einem Stadion zu tun hat, innerhalb kürzester Zeit gnadenlos löschen. Dabei wird nicht unterschieden zwischen mit dem Handy aufgezeichneten Stimmungsbildern aus der Kurve, Kurzberichten der lizenzierten TV-Sender oder ganzen Spielen. Wer sich näher damit beschäftigen möchte, der findet hier oder hier ausreichend Lesestoff.
OK, bei kompletten Spielen oder ganzen Sportsendungen, die sehr zeitnah ins Netz gestellt werden, habe ich dafür durchaus Verständnis. Damit verdient die DFL - und mit ihr die Vereine - gutes Geld, das den Clubs und ihren Fans zugute kommt. Ganz anders sehe ich es bei Fan-Aufnahmen aus der Kurve, alten Sportschau-Schnipseln oder Mini-Berichten vergangener Spieltage. Mit ein wenig Einfühlungsvermögen und Marketingverständnis hätte die DFL die Chance, Youtube & Co. als Instrument zu nutzen für kostenlose Imagekampagnen und positive Werbung für die Ware Fußball. Diese Chancen werden vertan durch sture Prinzipienreiterei. Und ganz nebenbei werden die Fans verprellt, ohne die weder Vereine noch DFL leben könnten.
Analog verhalten sich Film-Konzerne, Fernsehsender, Markenartikler und andere Rechteinhaber. Bis Web-2.0-Portale als Marketinginstrument er- und anerkannt werden, wird wohl noch einige Zeit vergehen…
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Dienstag 12. Dezember 2006 von Michael Zander
Dass Tchibo schon lange nur noch sehr wenig mit Kaffee zu tun hat, dürfte hinlänglich bekannt sein. Fast täglich wird das Programm breiter, von der Spanne her ist es wohl nur noch von eBay zu überbieten. Im Hintergrund werkeln wahrscheinlich ganze Abteilungen, schnüren Pakete und dealen Kooperationen aus. Eine solche sind sie jetzt mit Borussia Dortmund eingegangen. Der krisengeschüttelte Bundesligist sah sich zum Handeln gezwungen. Das größte Stadion der Bundesliga füllte sich früher fast von alleine, oft mussten sogar viele draussen bleiben. Doch mit ausbleibendem Erfolg – gerade im heimischen Stadion – blieben auch die Zuschauer fern. Was liegt da näher, als eine Ehe mit dem Kaffee-Röster?
Herausgekommen ist ein Paket, Tickets alleine waren wohl nicht interessant genug. Für 99 Euro, bei Topspielen darf es auch etwas mehr sein, gibt es eine Übernachtung im 4-Sterne-Hotel (inkl. Frühstück) und eine Eintrittskarte. Als Gimmick lockt eine liebevoll “Dortmunder Rosenkranz” getaufte Bratwurtschnecke mit Bratkartoffeln. Ob es die im Hotel, im Stadion oder als Lunchpaket gibt, wird nicht verraten.
Der BVB hofft auf regen Zulauf, Tchibo sieht das als Test für einen größeren Einstieg ins Ticketgeschäft.
Nun ja, für das erste Spiel sind 80 Karten über den virtuellen Tresen gegangen. Für die Kicker eine Steigerung der Stadionauslastung um 0,001 %, für Tchibo wohl nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein.
Vielleicht hätte Tchibo den Test mit einem Verein machen sollen, für den sich Karten auch ohne Bratwurstschnecke verkaufen lassen? Oder wäre der BVB besser beraten gewesen, sich einen Partner zu suchen, der Tickets nicht in Hotels verpackt? Fragen über Frage, auf jeden Fall hakt irgend etwas in dieser innovativen Vertriebspartnerschaft…
Danke an Trainer Baade für die Anregung.
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Sonntag 10. Dezember 2006 von Martin Eckhard
Nicht mehr das Medium, sondern die Menschen sind die Message. Das behaupten zumindest Ben McConell und Jackie Huba in ihrem aktuellen Buch. Guy Kawasaki hat vor einigen Tagen ein sehr interessantes Interview mit den Autoren veröffentlicht, welches ich Euch ans Herz legen möchte.
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Donnerstag 7. Dezember 2006 von Michael Zander
Oder “Einsteigen, zusteigen, die nächste Fahrt geht wieder… wohin eigentlich?” Vielleicht doch besser “Gewinnmaximierung beim Sammeln von Adressen!” Egal. Zugegeben, die Idee ist echt gut finanziell vielleicht Erfolg versprechend: Man lobe einen Preis aus, hier konkret für den besten Newsletter. Dann schreibe man möglichst viele Newsletter-Versender an, erkläre sie für nominiert und bitte sie, ihre Leser zu motivieren, möglichst für “ihren” Newsletter zu stimmen.
Die Abstimmung wird dann noch in ein attraktives Gewinnspiel gepackt und mit ein paar namhaften Partnern garniert. Der Abstimmungsprozess, der erst nach umfangreicher Registrierung gestartet wird, führt durch zahlreiche zehn Kategorien, geschickt unterbrochen von Registrierungsmöglichkeiten für Newsletter, Probeabos und ähnliches. Wer das Ziel des Abstimmungsmarathons erreicht hat, wird mit einer Bestätigungsmail mit einem Link auf ein Dankeschön-Paket belohnt. Da gibt es dann kostenlose Software und wieder Testangebote und Gutscheine externer Anbieter.
Ich habe mal nachgezählt. Im Laufe der Abstimmung gibt es 8 Newsletteranmeldemöglichkeiten, 22 Coreg-Angebote und eine Chance auf ein Probe-Abo. Alles Angebote, die ansonsten über Affiliate-Netzwerke oder andere Wege vergütet werden. Ähnlich sieht das Dankes-Paket aus. Die Links auf die Angebote lassen auf mehr oder weniger satte Provisionen schließen.
Ich habe nicht nachgerechnet, aber ich bin mir sicher, dass die Veranstalter bei durchschnittlichem Klickverhalten der User einen deutlich zweistelligen Betrag an jedem Teilnehmer verdienen. Und die werden auch noch scharenweise – ohne dass die Veranstalter dafür ihren Werbe-Etat belasten müssen – von den auf eine Auszeichnung hoffenden Newsletter-Versendern zur Abstimmung geschickt. Und damit nicht genug. Die Präsentation der Partner und die Patenschaft für einzelne Rubriken lassen darauf schließen, dass auch an dieser Stelle noch die Hand aufgehalten wird. Da dürfte es den Veranstaltern nicht schwer fallen, die in Aussicht stehende Trophäe im Rahmen der CeBit zu verleihen und ein paar Gewinnspielpreise zu stiften.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Modell aufgeht. Webseitenbetreiber und Newsletterversender lassen sich ungern vor einen Karren spannen, um für andere Umsätze zu generieren, die sie selbst machen könnten – ehrlich, offen und mit zufriedenen Nutzern. Und auch die User sind kritischer geworden. Sie geben gerne ihre Daten ab, aber bewusst, kritisch und sehr gezielt. Möglichst breite Datenweitergabe mit möglichst wenig Aufwand ist da nicht gefragt.
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Donnerstag 7. Dezember 2006 von Martina Meergans
Bloggen ist nicht nur “in”, sondern auch prima, um aktuelle Links zu gewinnen (die man für’s SEO braucht). Schnell kann man also mal das ein oder andere Blog ins Leben rufen - es ist ganz einfach. Dazu gibt es dann auch eine Vorlage von wirres.net.
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