Mittwoch 31. Januar 2007 von Michael Zander
Da mühen wir uns alle seit Jahren bei openBC XING, bauen ein Netzwerk auf und pflegen es. Und dann so was: Leute, die viel trinken, verdienen mehr und integrieren sich besser in soziale und berufliche Netzwerke! Das behaupten zumindest zwei amerikanische Wissenschaftler in einer aktuellen Untersuchung, über die 1Live berichtet.
Die Aussage ist aber nur auf den ersten Blick überraschend. Spontan fallen mir da diverse Affiliate-Stammtische, Messe-Partys oder Partner-Events ein. Trinken in bestehenden Netwerken macht diese breiter – die Kombination ist der Weg!
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Dienstag 23. Januar 2007 von Michael Zander
Dahinter steckt aber kein geheimgehaltener Mega-Deal, der finanziell sicher alle bisher bekannten Grenzen gesprengt hätte, sondern eine unglaubliche Geschichte. Irgendwann im Januar hat ein Mann aus Wiesbaden seinem Provider mitgeteilt, dass ihm die Domain www.google.de gehört und um die Übertragung gebeten. Der Provider hat daraufhin die notwendigen Formalitäten auf den Weg gebracht und – weil Google keinen Einspruch eingelegt hat – Montagabend die Domain an ihren Kunden übertragen. Ab 23 Uhr war dann wohl statt der erwarteten Suchmaschine nur noch die Seite des Wiesbadeners zu sehen. Auch bei Denic waren zeitweise die Daten des “neuen” Domaininhabers gelistet. Mittlerweile ist alles wieder im Lot. Und Google hüllt sich in Schweigen …
Ist es wirklich so einfach, in den Besitz fremder Leuts Domains zu kommen? Vielleicht sollte man es mal probieren, große Namen gibt es ja genug. Oder Menschen, denen man mal einen - zugegebenermaßen nicht sehr lustigen - Streich spielen würde. Viel entscheidender finde ich allerdings die Frage, was man tun kann, um nicht selbst zum Opfer einen solchen virtuellen Entführung zu werden.
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Montag 22. Januar 2007 von Michael Zander
Ich habe eine E-Mail von James Bond bekommen. Nur wenig Worte, klare Anweisungen – so, wie es sich für einen ordentlichen Agenten gehört. “Glaubt dir eh keiner!” war mein erster Gedanke. Also, schnell an ein paar Leute weiterleiten. Zisch, Puff die Mail ist weg. Auch die Suche in gelöschten oder gesendeten Objekten bringt sie nicht wieder …
Die Geschichte stimmt natürlich nicht. Aber wenn ich mir ansehe, was der E-Mail-Versender BigString jetzt anbietet, dann könnte es so gewesen sein. Die Kunden des Dienstes können selbst entscheiden, was mit ihren Mails beim Empfänger geschieht. Eine der Optionen ist die Selbstzerstörung - frei konfigurierbar, zum Beispiel nach einmaligem Lesen oder beim Weiterleiten. Diese Einstellungen können auch für Dateianhänge eingerichtet werden. Die Zeiten, in denen sich peinliche Party-Videos in Windeseile verbreiteten, könnten schon bald der Vergangenheit angehören, wenn sich diese Technik durchsetzt.
Ich bin mir gar nicht sicher, was ich von dieser Technik halten soll. Erst einmal stelle ich mir viele Fragen:
- Wird der Markt so etwas annehmen?
- Ist das eine private Spielerei oder auch im Geschäftsleben nutzbar?
- Wie ist das eigentlich juristisch zu beurteilen?
- Gibt es demnächst Selbstzerstörungsblocker?
- Wird es Nachahmer geben?
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Montag 15. Januar 2007 von Michael Zander
Die Marktforscher von Nielsen//Netratings haben kürzlich eine Studie über die Internetangebote mit den stärksten Publikumszuwachs veröffentlicht. Für mich und sicher viele andere überraschender Sieger ist der Branchendienst Cylex.de. Die Marktforscher schieben das auf auf eine “besonders geschickte Suchmaschinenplatzierung” - SEO lohnt! Inhaltlich gibt mir das Angebot allerdings nichts.
Dass die Videoportale YouTube & Co. ganz oben mitmischen, ist wohl keine Überraschung. Spontan fehlt mir Wikipedia.
Ich denke, eine soclhe Studie ist eine prima Momentaufnahme, über die Zukunft sagt sie allerdings wenig:
Stefan Raum, Vice President Cental Europe bei Nielsen//NetRatings, räumt jedoch auch ein, dass sich noch zeigen muss, welche Inhalte auch nach der anfänglichen Euphorie langfristig beim Online-Publikum ankommen. Die richtige Balance zwischen relevanten Inhalten, Qualität, Beitragslänge und Werbungsanteil muss noch gefunden werden, wozu die genaue Beobachtung und Messung von Internetnutzern mehr denn je an Wichtigkeit gewinnt.
Na, da sind wir doch alle gefordert…
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Mittwoch 3. Januar 2007 von Michael Zander
Am 25. November hatten wir hier, das kollektive Versagen der Investoren bei StudiVZ bemängelt. Jetzt meldet Spiegel online den Verkauf des Studenten-Portals.
Satte “mehr als 100 Millionen Euro” hat Holtzbrinck auf den virtuellen Tisch geblättert. Ein Großteil davon fließt zurück ins eigene Säckel, schließlich hat man schon im Sommer mit einem siebenstelligen Betrag eine Minderheitsbeteiligung erworben. Und anschließend mit Minderheitsnichtstun ganz erheblich zum Image- und Wertverlust beigetragen. Damit sank natürlich der Wert und damit die Chancen des Verkaufs an … ach lassen wir das.
Wenn man den ersten Berichten Glauben schenken kann, soll StudiVZ in Zukunft kräftige Werbeerlöse bringen. Von Verkauf ist keine Rede mehr. Am skurilsten erscheint mir der Nachtrag im Spiegel-Artikel. Die wollen ernsthaft mit der kompletten Mannschaft (inklusive der Gründungsversager!) weitermachen? Und das, obwohl der Kauf zum jetzigen Zeitpunkt die einzigartige Chance geboten hätte, in der Skandalbude mal so richtig aufzuräumen. Ich glaube nicht, dass es so kommen wird…
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Dienstag 2. Januar 2007 von Michael Zander
Diese drei Wörter führen die Liste der bei Google.com im vergangenen Jahr meistgesuchten Begriffe an. Und bei den Google News waren es paris hilton, orlando bloom und cancer. Das alles und noch viel mehr verrät der Suchmaschinengigant im Press Center unter dem schönen Namen “Google Zeitgeist”.

Auf der Seite gibt es neben den Highlights des abgelaufenen Jahres auch wöchentliche und monatliche Statistiken sowie thematische Zusammenstellungen. Wer sich für regionale Unterschiede im Suchverhalten interessiert, der findet auf den Monatszusammenstellungen für zahlreiche 38 Länder ausreichend Lesestoff.
Allen, die jetzt in den Listen verzweifelt nach “Sex” und ähnlichen Begriffen suchen, die wahrscheinlich bestimmt ganz sicher zum Zeitgeist gehören, sei gesagt, dass Google die Suchlisten zensiert gesäubert hat. Und das sicher nach US-Moral-Richtlinien. Aber das wäre ein neues Thema.
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Dienstag 2. Januar 2007 von Martin Eckhard
Egal ob für Browser oder Content Management System, die Antwort auf obige Frage lautet meist - Ja! Sinn und Zweck solcher Erweiterungen sollte es sein, uns Arbeit abzunehmen oder Zeit zu sparen. Gerade letzteres bleibt aber oftmals auf der Strecke. Seit Henrik mir dieses SEO-Plugin für den Firefox gezeigt hat, habe ich eher wenig Zeit gespart. Ich kann mich nämlich stundenlang mit der Suche nach den unmöglichsten Suchwortkombinationen beschäftigen.

Die unter den jeweiligen Suchergebnissen angezeigten Infos über Pagerank, Alexa Bewertung sowie Alter und Verlinkung der Domain sind aber auch wirklich zu interessant. Im Screenshot wird auch deutlich: Da ist noch viel zu tun!
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