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	<title>Kommentare zu: Textbroker - wenn Ihnen die Worte fehlen</title>
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	<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:27:07 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Michael Zander</title>
		<link>http://www.onlinemarketing-konkret.de/2007/03/28/textbroker-wenn-ihnen-die-worte-fehlen/#comment-349</link>
		<dc:creator>Michael Zander</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 13:57:48 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, was soll man dazu sagen? Auf jeden Fall hat dieses Angebot zwei Seiten:
Aus Journalisten- und Autorensicht ist es eine Katastrophe. Da kommt eine Agentur daher und bietet journalistische Leistungen zum Discountpreis oder weniger. Verdi, die Deutsche Journalisten Union und andere Verbände kämpfen seit Jahrzehnten für eine faire Vergütung und dann sowas. Da fallen mir spontan die BILD-Leserreporter ein. Oder die zahlreichen Verlage und Agenturen, die sich für kleines Geld in diversen Foto-Communities bei Amateuen bedienen. All diese machen den Menschen, die ihr tägliches Brot damit verdienen müssen, die Preise kaputt. Ich höre schon die Auftraggeber: "Was, 150 € für eine Seite, die krieg ich woanders für 10!"
Über die Qualität der gelieferten Texte möchte ich mich jetzt gar nicht auslassen. Fakt ist auf jeden Fall, dass die keine Profis wollen. Mein neugieriger Versuch, mich bei Textbroker anzumelden, scheiterte an den AGB. Zugelassen sind nur Privatpersonen oder Kleinstunternehmer, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind.
Aus Sicht der Content-Kunden sieht die Sache sicher anders aus. Für einen guten Preis gibt es eine Menge Text. Wie dieser qualitativ zu beurteilen ist, mag auf einem anderen Blatt stehen. Dazu möchte ich mich aber erst äußern, wenn ich den Dienst ein wenig getestet habe. Spontan denke ich, dass die einem eine Grundlage liefern können, worauf man seine eigenen Texte aufbauen kann. Und das sicher auch nur in begrenztem Rahmen. Für eine kleine Präsentation im Netz durchaus geeignet, für tiefergehende Artikel sicher nicht.
Ich bin gespannt, wie die sich im Markt etablieren, und was andere davon halten. Berichtet doch mal, wenn ihr Erfahrungen gemacht habt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, was soll man dazu sagen? Auf jeden Fall hat dieses Angebot zwei Seiten:<br />
Aus Journalisten- und Autorensicht ist es eine Katastrophe. Da kommt eine Agentur daher und bietet journalistische Leistungen zum Discountpreis oder weniger. Verdi, die Deutsche Journalisten Union und andere Verbände kämpfen seit Jahrzehnten für eine faire Vergütung und dann sowas. Da fallen mir spontan die BILD-Leserreporter ein. Oder die zahlreichen Verlage und Agenturen, die sich für kleines Geld in diversen Foto-Communities bei Amateuen bedienen. All diese machen den Menschen, die ihr tägliches Brot damit verdienen müssen, die Preise kaputt. Ich höre schon die Auftraggeber: &#8220;Was, 150 € für eine Seite, die krieg ich woanders für 10!&#8221;<br />
Über die Qualität der gelieferten Texte möchte ich mich jetzt gar nicht auslassen. Fakt ist auf jeden Fall, dass die keine Profis wollen. Mein neugieriger Versuch, mich bei Textbroker anzumelden, scheiterte an den AGB. Zugelassen sind nur Privatpersonen oder Kleinstunternehmer, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind.<br />
Aus Sicht der Content-Kunden sieht die Sache sicher anders aus. Für einen guten Preis gibt es eine Menge Text. Wie dieser qualitativ zu beurteilen ist, mag auf einem anderen Blatt stehen. Dazu möchte ich mich aber erst äußern, wenn ich den Dienst ein wenig getestet habe. Spontan denke ich, dass die einem eine Grundlage liefern können, worauf man seine eigenen Texte aufbauen kann. Und das sicher auch nur in begrenztem Rahmen. Für eine kleine Präsentation im Netz durchaus geeignet, für tiefergehende Artikel sicher nicht.<br />
Ich bin gespannt, wie die sich im Markt etablieren, und was andere davon halten. Berichtet doch mal, wenn ihr Erfahrungen gemacht habt.</p>
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