Viel Text
Sonntag 22. April 2007 von Martina Meergans
Scribd soll die größte offene Text-Bibliothek werden - und ist auf dem besten Weg dorthin. Ähnlich wie bei der Videoplattform YouTube ist es hier möglich, eigene Dateien in allen gängigen Textformaten hochzuladen und anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Dass hierbei nicht nur eigene Texte hochgeladen werden, sondern es sich auch um urheberrechtlich geschütztes Material handeln kann, dürfte jedem klar sein. Zwar lassen sich Texte wesentlich leichter anhand von Filtern kontrollieren, aber Eingescanntes unterliegt ähnlichen Schwierigkeiten wie die Videos.
YouTube (Google) wird zurzeit beispielsweise von dem US-Konzern Viacom wegen Veröffentlichung illegaler Videos verklagt während man auf Scribd komplette Sonderausgaben des “Playboys” findet. Deutsche Verlage wollen das Portal zunächst beobachten und glauben nicht, dass es zu einer Abnahme der Leserschaft führt. Vielmehr sollte man hier die Chancen erkennen, einen weiteren Vertriebskanal aufzubauen und elektronische Dokumente weiter zu etablieren.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 22. April 2007 um 10:48 und abgelegt unter aktuell, recht. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.
