studiVZ – jetzt wird die Skandalnudel des Web 2.0 professionell vermarktet

Dienstag 24. April 2007 von Michael Zander

Über der großen Blase des Web 2.0 schwebt seit jeher die zentrale Frage, womit denn da das Geld verdient werden soll. Lauter werden die Zweifler immer dann, wenn mal wieder ein Projekt für immense Summen den Besitzer wechselt. Das mit mehr oder weniger rühmlichen Aktionen in die Schlagzeilen geratene studiVZ geht jetzt offenbar in die Offensive und will den Skeptikern beweisen, dass Erträge 2.0 durchaus realisierbar sind.
Das zumindest lässt die eben gestartete Kooperation mit dem Vermarkter GWP - das ist die Vermarktungsorganisation der Verlagsgruppe Handelsblatt - vermuten. Auf deren Seiten findet man auch ein umfangreiches PDF-Dokument, mit dem potenzielle Kunden von der Leistungsfähigkeit des Studentennetzwerks überzeugt werden sollen.

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Interessant sind auf jeden Fall die Zahlen zum Mitgliederstand und seiner Entwicklung. Besonders bemerkenswert sind die Zugriffszahlen: Angeblich nutzen über 50 % aller Mitglieder täglich den Dienst, gar 93 % monatlich. Die Quellen für all das Zahlenwerk sind allerdings intern, IVW und AGOF sollen erst in Zukunft ins Spiel kommen.

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Die Werbemöglichkeiten rund um den Geldbeutel des aktiven Studenten hingegen sind wenig spektakulär. Neben den klassischen Werbemitteln werden auch Werbeformen rund um Gruppen und Profile angeboten. Alles in allem Möglichkeiten, die große Portale schon lange bieten. Präsentiert werden die Werbemöglichkeiten anhand schillernder Beispiele, deren Ergebnisse sich in der Praxis beweisen müssen.
Ich bin sehr gespannt, ob dieser eher klassische Weg Erfolg haben wird.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 24. April 2007 um 12:38 und abgelegt unter aktuell, praxis, trends. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

Ein Kommentar über “studiVZ – jetzt wird die Skandalnudel des Web 2.0 professionell vermarktet”

  1. Martin Eckhard schrieb:

    Eine sehr interessante Präsentation, wie ich finde.

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