Sprechende Plakate
Dienstag 15. Mai 2007 von Martina Meergans
Schon seit einiger Zeit, erlaubt es die Technik, dass Menschen interaktiv mit Werbemitteln umgehen können. So hat Ströer Außenwerbung an Bahnhöfen, S-Bahn- und U-Bahnstationen bereits mehr als 3.500 City-Light-Poster als so genannte Mobilepoints mit Infrarot-Schnittstellen ausgestattet. Richtet man sein Handy auf den leuchtenden Mobilepoint, erhält man eine SMS mit Werbebotschaften, dies können auch Einkaufsgutscheine, elektronische Flyer oder Gratis-Klingeltöne sein.
Mittlerweile sind diese Points auch mit Bluetooth ausgestattet, die mit einer Reichweite von 15-30 m glänzen und größere Datenmengen erlauben.
„Denkt man das Thema konsequent weiter, so liegt es doch nahe, mittels Sprachtechnologie wirklich ‚sprechende Plakate’ im Sinne einer ‚natürlichsprachlichen Interaktion’ anzubieten. Statt SMS lässt sich hier ein Anruf aufbauen, der spezifische Angebote offeriert und zu einer direkten Interaktion über Sprache einlädt. So kann man das ‚Marken-Erlebnis’ um ein Vielfaches verstärken, wenn die Anzeige in Kombination mit der zugehörigen ‚Audio-Welt’ angeboten wird“, sagt Jens Klemann, Geschäftsführer des Bad Homburger Beratungshauses Strateco und Mitinitiator der Voice Days in Bonn.
Das wäre natürlich auch was für die Casio-Uhren-Aktion ;). Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das weiterentwickelt, denn bisher habe ich zu Plakaten hauptsächlich Kontakt, wenn ich Auto fahre - und dann ist es auch schwierig mein Handy darauf zu richten.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 15. Mai 2007 um 09:29 und abgelegt unter aktuell, trends. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

Dienstag 15. Mai 2007 um 10:17
Tina, aus dem Auto heraus wird das wohl nichts. Ansonsten kann ich mir zahlreiche Einsatzgebiete für diese Art der Kommunikation vorstellen:
Ich schlendere entspannt und ohne Jumbo-Papiertüten auf Messen herum und sammel Prospekte oder Kataloge vom Plakat auf dem Handy.
In der Hotelhalle empfängt mein Handy den Freizeitkalender der nächsten Tage, während ich einchecke.
Auf dem Flughafen lade ich im Vorübergehen die Bord-Literatur vom Zeitschriften-Plakat.
Beim Verlassen des Kinos versorgen mich die Plakate der Gastronomie im Umkreis mit leckeren Empfehlungen.
Und, und, und …
Schöne neue Welt! Leider kann mein Handy nur 2 GB speichern, aber auch das wird sich ändern …
Dienstag 15. Mai 2007 um 17:46
Danke Michael ;D Natürlich bin ich mir über die Einsatzgebiete bewusst…. wollte ja nur mal anmerken, dass ich - zumindest zu den Großflächenplakaten - nur in meinem Auto Kontakt habe ;).
Mittwoch 16. Mai 2007 um 10:40
Dann musst du halt häufiger mal zu Fuß gehen. Wohnst doch eigentlich ziemlich zentral.