Falsche Hasen

Montag 21. Mai 2007 von Martina Meergans

Mogelpackungen sind ja nichts Neues - aber besonders schlimm finde ich, dass so viele Menschen, die allgemeinhin als Domaingrabber bezeichnet werden, immer noch Geld mit ihren Domains verdienen. Und dabei spreche ich nicht von lukrativen Verkäufen, nein, sondern von Domains, die anderen Domains ähneln und durch ein hastiges Vertipperlein des eigentlichen Namens erreicht werden können - und dort wird dann mit AdSense-Anzeigen oder ähnlichem Geld gemacht. Da es sich bei dem tiefen Abgrund um Domains handelt, die einem meiner Kunden schaden, will ich nicht näher in die Details gehen. Andere Beispiele sind z.B. sparkass.de oder auch reiffeisenbank.de
Es ist für mich unglaublich, dass nach zahlreichen Gerichtsurteilen etc. die Markeninhaber nicht konsequent dagegen vorgehen und vermutlich nicht einmal etwas davon wissen wollen. Immerhin spart man so ja die unglaublich *aufwendige* und *kostenintensive* Haltung von Domains *gähn*.

Aber wie habe ich die vielen Domains eigentlich gefunden, die der Kundendomain so schön ähnlich sind? Ganz einfach: Google liefert AdSense auf diesen Seiten aus - unter dem Keyword des Kundennamen. Sehr schön. Und die Mitbewerber sind natürlich auch vertreten. Schließe ich diese Seiten nun also aus dem Content-Netzwerk aus, verliere ich womöglich Kunden an die Konkurrenz. Ich hoffe nur, dass mein Kunde entsprechende Abmahnungen verteilt…

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 21. Mai 2007 um 23:32 und abgelegt unter aktuell, recht. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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