Archiv für Mai, 2007

SEOs zur Untermiete

Dienstag 22. Mai 2007 von Thomas Mindnich

Wer sich noch immer fragt, was nach paid links kommt, der muss gar nicht mehr über den Atlantik schippern, sondern findet auch in Deutschland bereits immer mehr Lösungsansätze:

Presell Pages erobern mehr und mehr den deutschen Markt.

Kurz erläutert handelt es sich bei einer Presell Page um eigene Inhalte auf fremden Domains. Man schreibt also einen hochwertigen Text, gerne auch mit integrierten Links und platziert diesen gegen Bezahlung auf einer fremden Domain. Diese sollte natürlich möglichst heiß und innig von den Suchmaschinen geliebt werden. Hierbei ist man natürlich nicht nur auf Text beschränkt, auch können direkt Marketinginhalte oder Bestellformulare enthalten sein.

So hat man auch gleich mehrere Vorteile erzielt:

  • hochwertige Links, die direkt im themenrelevanten Content auf starken Domains platziert sind (Linkaufbau)
  • Traffic über diese Links auf die eigene Domain (Traffic)
  • Conversion-Steigerung durch Preselling bzw. ggf. direkte Conversions (sofern z.b. ein Formular eingebunden war)
  • die Sichtbarkeit in Top-Platzierungen auf den Trefferlisten der eigenen Angebote erhöht sich (damit hat die Konkurrenz weniger Platz)
  • den Profis fällt je nach Zielgruppe auch noch mehr ein…

So kann man im Prinzip auch die von der Anzahl immer mehr zunehmenden Artikelverzeichnisse als Ausprägung von Presell Pages sehen. Hier wird auch die Problematik dahinter am schnellsten deutlich. Denn mitlerweile stolpert man in so gut wie jeder Trefferliste über Artikelverzeichniscontent wie zu den vergangenen Hochzeiten der Webkataloge.

Eine wirkliche Nachhaltigkeit ist aber eher bei den näher an der Definition liegenden Presell Pages großer (Portal-)Anbieter zu finden. Dort sind natürlich auch sämtliche wichtigen Ranking-Faktoren, wie z.B. die Domain-Authorität deutlich höher.

Zu finden/erkennen sind Presell Pages, zumindest wenn sie wie auf einigen großen Portalen gut versteckt sind, nicht so wirklich leicht. Damit aber die erste Suche nicht zu schwer fällt, hier schnell einige Hinweise: Sofortkredite, Kredit, …

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XING startet Marketplace

Dienstag 22. Mai 2007 von Martina Meergans

Unter https://www.xing.com/marketplace/ lässt sich ab sofort der Marktplatz von XING erreichen, der zunächst noch im Beta-Stadium ist. Die Network-Plattform ergänzt somit ihren Service um einen Angebotsdienst, der zunächst einmal nur Jobs auflistet. Später sollen auch Dienstleistungen und Immobilienanzeigen dazukommen.

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Falsche Hasen

Montag 21. Mai 2007 von Martina Meergans

Mogelpackungen sind ja nichts Neues - aber besonders schlimm finde ich, dass so viele Menschen, die allgemeinhin als Domaingrabber bezeichnet werden, immer noch Geld mit ihren Domains verdienen. Und dabei spreche ich nicht von lukrativen Verkäufen, nein, sondern von Domains, die anderen Domains ähneln und durch ein hastiges Vertipperlein des eigentlichen Namens erreicht werden können - und dort wird dann mit AdSense-Anzeigen oder ähnlichem Geld gemacht. Da es sich bei dem tiefen Abgrund um Domains handelt, die einem meiner Kunden schaden, will ich nicht näher in die Details gehen. Andere Beispiele sind z.B. sparkass.de oder auch reiffeisenbank.de
Es ist für mich unglaublich, dass nach zahlreichen Gerichtsurteilen etc. die Markeninhaber nicht konsequent dagegen vorgehen und vermutlich nicht einmal etwas davon wissen wollen. Immerhin spart man so ja die unglaublich *aufwendige* und *kostenintensive* Haltung von Domains *gähn*.

Aber wie habe ich die vielen Domains eigentlich gefunden, die der Kundendomain so schön ähnlich sind? Ganz einfach: Google liefert AdSense auf diesen Seiten aus - unter dem Keyword des Kundennamen. Sehr schön. Und die Mitbewerber sind natürlich auch vertreten. Schließe ich diese Seiten nun also aus dem Content-Netzwerk aus, verliere ich womöglich Kunden an die Konkurrenz. Ich hoffe nur, dass mein Kunde entsprechende Abmahnungen verteilt…

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Liebe ist…

Freitag 18. Mai 2007 von Martina Meergans

…wenn man ein Produkt bestellt. Ich habe gerade ein sehr schönes Video entdeckt, ein Gespräch von Advertiser zu Consumer - in Form eines Mannes und einer Frau. Das nenne ich doch mal Dialogmarketing…

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Arbeitsmarkt der Zukunft?

Mittwoch 16. Mai 2007 von Martin Eckhard

Das man im Netz auf durchaus kuriose Angebote stößt ist ja nichts neues mehr, aber was ich davon halten soll weiß ich wirklich nicht. Wenn der Preis bis zum Ende der Auktion in etwa so bleibt (z.Zt. 805 Euro), kann der Herr in Zukunft jeden Freitag bei mir sauber machen. Die restlichen Tage vermieten ich seine Arbeitskraft dann an all meine Freunde und Bekannte.

Die Frage ist nur, ob das auf Rechnung geht, oder ob ich dann auch Lohnnebenkosten an der Backe habe?

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Sprechende Plakate

Dienstag 15. Mai 2007 von Martina Meergans

Schon seit einiger Zeit, erlaubt es die Technik, dass Menschen interaktiv mit Werbemitteln umgehen können. So hat Ströer Außenwerbung an Bahnhöfen, S-Bahn- und U-Bahnstationen bereits mehr als 3.500 City-Light-Poster als so genannte Mobilepoints mit Infrarot-Schnittstellen ausgestattet. Richtet man sein Handy auf den leuchtenden Mobilepoint, erhält man eine SMS mit Werbebotschaften, dies können auch Einkaufsgutscheine, elektronische Flyer oder Gratis-Klingeltöne sein.
Mittlerweile sind diese Points auch mit Bluetooth ausgestattet, die mit einer Reichweite von 15-30 m glänzen und größere Datenmengen erlauben.

„Denkt man das Thema konsequent weiter, so liegt es doch nahe, mittels Sprachtechnologie wirklich ‚sprechende Plakate’ im Sinne einer ‚natürlichsprachlichen Interaktion’ anzubieten. Statt SMS lässt sich hier ein Anruf aufbauen, der spezifische Angebote offeriert und zu einer direkten Interaktion über Sprache einlädt. So kann man das ‚Marken-Erlebnis’ um ein Vielfaches verstärken, wenn die Anzeige in Kombination mit der zugehörigen ‚Audio-Welt’ angeboten wird“, sagt Jens Klemann, Geschäftsführer des Bad Homburger Beratungshauses Strateco und Mitinitiator der Voice Days in Bonn.

Das wäre natürlich auch was für die Casio-Uhren-Aktion ;). Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das weiterentwickelt, denn bisher habe ich zu Plakaten hauptsächlich Kontakt, wenn ich Auto fahre - und dann ist es auch schwierig mein Handy darauf zu richten.

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Abakus SEMSEO & PubCon 2007 in Hannover

Freitag 11. Mai 2007 von Thomas Mindnich

In Hannover gabs am Freitag, den 4. Mai wieder DAS große jährliche SEO-Event in Deutschland: die Abakus PubCon in Jack The Ripper’s London Tavern. Organisiert hatte die Veranstaltung wie jedes Jahr Alan Webb von Abakus Internet Marketing (u.a. Betreiber des größten deutschsprachigen SEO-Forums). In diesem Jahr wurden die Anmeldezahlen allerdings nochmals übertroffen und bei geschätzen 250 SEOs im nicht wirklich großen und kühlen Kellergewölbe des Pubs wurde es doch sehr voll. Da aber als Ziele vor allem der Spaß und Networking angesagt waren, ergab die große Teilnehmerzahl eine pefekte Voraussetzung hierfür und so sei an dieser Stelle auch einmal den Sponsoren für die Häppchen und vor allem die kostenlosen Getränke gedankt.

Ein Novum in diesem Jahr aber war die seit dem Morgen stattfindende Abakus SEMSEO Konferenz. Auch diese war ausgebucht und hat sehr gute Kritiken nach sich gezogen. Eine schöne Zusammenfassung findet man beim AffiliateBoy, den mehrteiligen Bericht über die einzelnen Panels gibts bei Themenrelevant: 1, 2, 3, 4, 5, 6. Und auch der Link zu den offiziellen Bildern möchte ich nicht unterschlagen.

Ich selbst konnte wegen Terminüberschneidungen leider erst am späten Nachmittag zur aufgeheizten Meute der deutschen SEOs stoßen. Für alle, die sich nicht so richtig vorstellen können, wie so ein Event im Pub mit (viel) Alkohol abläuft, dem seien die Bilder ans Herz gelegt. Durch die kostenlosen Getränke (deswegen wurden auch Sponsoren benötigt) werden die Gespräche im Laufe des Abends immer lockerer und auch einige Geheimnisse und Tricks wechselten den Besitzer.

Jährlich findet im Laufe des Abends auch das SEO-Quiz statt. Hier wird mit z.T. echt kniffligen Fragen der Abakus-SEO-Quiz-Champion ermittelt. Nachdem ich vor 2 Jahren bereits diesen Titel tragen durfte, habe ich in diesem Jahr nur zugeschaut. Begeistert habe ich so miterleben dürfen, wie Jojo in souveräner Manier die Fragen beantwortete und den diesjährigen Titel geholt hat.

Mit späterer Stunde gabs dann auch SEOs zu sehen, die sich im Karaoke-Wettbewerb versuchten. Die über Umwege aufgetauchten Videos sollen nach nicht näher benannten Quellen des Autors allerdings Fälschungen sein :-)

Abschließend sei noch einmal jedem dieses tolle Event ans Herz gelegt. Bisher wurde das kommende Jahr sogar immer noch eine Nummer besser!

Kurz noch schnell einige Kollegen und Freunde erwähnt, über deren Zusammentreffen ich mich sehr gefreut habe (natürlich ist die Reihenfolge nichtssagend und alle hier nicht genannten mögen mir verzeihen): X-Man, Mediadonis, Andre, Markus, Jojo, Christoph, Chris, Axel, Michael, Arne, Rebekka, …

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Ausbildung ab 1 €?

Donnerstag 10. Mai 2007 von Martina Meergans

Dass eBay gerne Marktlücken besetzt, war mir ja bereits bekannt. So reagiert der Auktionsdienst wohl auf den steigenenden Bedarf an Ausbildungplätzen. Bei eBay gibt es eben alles ;).

ebay bildung

Weitere sehr schöne Anzeigen aus dem lustigen Adwordsland gibt es übrigens auch hier.

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Lust auf ein Supergirl?

Mittwoch 9. Mai 2007 von Michael Zander

Interaktive Online-Kampagnen sind absolut in. In den ersten Tagen dieses Blogs haben wir hier die Opel-Kampagne mit Professor Windaloopi vorgestellt. Einen ähnlichen Weg beschreitet jetzt Casio mit einer Aktion für das aktuelle Uhren-Sortiment. Einfach mal klicken, Telefonnummer und Postleitzahl eingeben und freuen - ist echt sehr nett gemacht.
casio

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Marketing 2.5

Dienstag 8. Mai 2007 von Martina Meergans

Das Web 2.0 sei nur eine Zwischenstation von Media 3.0 - so sagt es Nils Müller, Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens Trendone. Ich finde es großartig, alles mit Versionsnummern zu versehen, schließlich zeugt das doch von Entwicklung und man weiß, wenn man sich im Rückstand befindet, oder? Zumindest passt 3.0 ganz gut, denn mit Online-Spielen wie Second Life (Lebenssimulation) werden Online-Erlebnisse immer dreidimensionaler. Was liegt also näher, als auf eine bessere Zeit zu hoffen?

Den Unternehmen gleitet mit Web 2.0 vieles aus der Hand - viele Entscheider wissen nicht einmal, wo und wann über ihre Produkte im Netz diskutiert wird und im Gegensatz zu anderen Werbeformen ist der Erfolg oder Misserfolg hier kaum messbar. Da niemand jedoch einen Trend verpassen möchte, wird nun eben die Hoffnung in die nächste Version gesetzt, die hoffentlich die Bugs fixt, die Web 2.0 mit sich bringt.

Die gute alte “Deutsche Post” hat den Schritt schon gemacht - die gelben Filialen sind jetzt auch in der 3D-Welt angekommen und erlauben dem Nutzer echte Postkarten aus dem Spiel zu versenden. Das Spiel geht sogar so weit, dass die Spielwährung in echte US-Dollar eingetauscht werden kann. So ist es theoretisch möglich, durch virtuelle Dienstleistungen, wie das Kreieren von Online-Mode, weltliche Umsätze zu tätigen. Da haben wir wieder das gute alte “Jetzt-Geld-im-Internet-verdienen”. Das kennen wir doch schon aus den Webmaster 1.0 Zeiten ;).

Aber Second Life ist langweilig! Wenn Web 3.0 nur halb so langweilig ist, wie Second Life, dann werden alle Menschen wieder vermehrt fernsehen. Die großen Nutzerzahlen selbst sind keine Überraschung, denn viele haben sich einfach aus Neugier angemeldet, um die Welt danach nie wieder zu betreten.

second life
Einkaufsshop im virtuellen Leben “Second Life”

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