Viele Seiten für Google
Sonntag 24. Juni 2007 von Martina Meergans
Was ist eigentlich aus Google Catalogs geworden? Ist das Projekt eingestellt? Zumindest ist es immer noch in der Beta… Aber das ist ja nichts Neues.
Kataloganbieter haben die Möglichkeit, ihren Katalog oder ihr Prospekt in Form von PDF-Files auf einer CD per Post an Google zu senden - die Adresse gibt es nach einer Registrierung. Anschließend dauert es einige Zeit und dann sollen die Inhalte verfügbar sein. Quellen im Internet verraten, dass dies besonders für “aussergewöhnliche” oder sehr spezialisierte Hobbys interessant sei.
Der Dienst, der Kataloge nach dem gesuchten Stichwort durchsucht, ist bisher auch nur in Englisch und für den US-Markt verfügbar. In der Hilfe wird aber auch auf Google Base hingewiesen - und das ist ja im Gegensatz zum Start der Catalogs Beta (Januar 2002) noch recht neu. Mit Base hat man die Möglichkeit alle möglichen Inhalte in die Datenbank von Google einzutragen und sie damit online zu stellen, allerdings sind die meisten Einträge befristet und müssen somit erneuert werden, wenn man dies wünscht. Man braucht nicht einmal eine eigene Webseite dafür zu haben.
Und das mag vielleicht auch der Grund sein, warum es “Google Kataloge” nicht in andere Länder geschafft hat? Gerade Spezialanbieter sind mit normalen (idealerweise natürlich suchmaschinenoptimierten) Shops oder sogar eBay gut bedient und die “old-school-Methode”, noch etwas per Post zu schicken damit es aufgenommen wird… naja. Und erstmal den ganzen Katalog in PDF Files umwandeln? Spannend…
Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 24. Juni 2007 um 23:08 und abgelegt unter aktuell, praxis. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

Montag 25. Juni 2007 um 20:28
Das ist ja mal ein wirklich innovatives Konzept …
Toll sind die gescannten Kataloge, auf denen auf der ersten Seite in fetten Buchstaben die Adresse des Online-Shops prangt. Von der Technik, PDFs auch verlinken zu können, ist allerdings noch nichts angekommen.
Ich denke, dieses Beispiel zeigt sehr schön die Umtriebigkeit von Google. Die entwickeln permanent auf vielen Baustellen irgendwelche neuen Tools und Erweiterungen. Lange nicht alles schafft es dann ins Portfolio. Das verschwindet dann im virtuellen Nirwana bis Tina es wieder ausgräbt. Wer findet das nächste Ei aus der Innovationsschmiede?
Dienstag 26. Juni 2007 um 01:25
In Ausgrabungen war ich schon immer gut - sonst käme ich auch gar nicht mit meinem chaotischen Schreibtisch zurecht…
Noch ein Ei? Vielleicht Google Sets? Oder Google Compute aus alten “Don’t be evil” Zeiten?