Archiv für November, 2007

Webinar zum Website Optimizer

Montag 12. November 2007 von Martina Meergans

In unregelmäßigen Abständen führt Google Online-Seminare, genannt Webinare, zu aktuellen Themen durch. Diese sollen einen praktischen Einblick geben und Ansprechpartner sind auch zur Stelle, wenn anschließend noch Fragen offen geblieben sind.

Ein Webinar zum Website Optimizer kann man sich bei YouTube ansehen. Das Tool bietet die Möglichkeit, für AdWords-Anzeigen unterschiedliche Zielseiten hinsichtlich ihres Conversion-Erfolges miteinander zu vergleichen. Dabei kann man entweder komplett unterschiedliche Seiten vergleichen (A/B-Testing) oder aber verschiedene Komponenten (Headline, Key Visual etc.) miteinander kombinieren lassen, um den besten Mix zu finden.

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YouTube.de

Donnerstag 8. November 2007 von Martina Meergans

YouTube ist heute auch in Deutschland gestartet. Der offizielle Vermarktungsstart speziell auf YouTube.de zugeschnittener Anzeigenformate in Deutschland erfolgt im Frühjahr 2008. Wer vorher dort werben möchte, kann auf die Image- und Textformate von Google AdWords zugreifen - hier kann youtube.de nämlich schon per Placement-Targeting angesteuert werden.

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Google tanken

Donnerstag 8. November 2007 von Martina Meergans

Wenn man sich verfahren hat, fragt man meist an einer Tankstelle nach dem Weg oder erwirbt dort einen Stadtplan. Das will Google jetzt ändern, denn an ca. 3.500 US-Zapfsäulen soll man demnächst nicht nur “Super” und “Normal”, sondern auch “Google” tanken können: Kleine Bildschirme werden installiert und in Absprache mit dem Tankstellenbetreiber sollen über Google Maps wichtige Ziele der Umgebung zu finden sein. Am Schluß druckt die Säule die Karte sogar aus. Google versteht zunächst unter den “wichtigen Zielen” Krankenhäuser, Restaurants und ähnliches. Sicher sind aber auch Schönheitskliniken, Klamottenläden oder Haustierfrisöre zu finden - inwiefern hier Absprache mit dem Besitzer stattfindet, ist für mich noch fraglich, denn für mich sieht das wieder mal so aus, als wenn Google einfach die Reichweite von Maps wieder einmal erhöhen möchte - inkl. der Werbeschaltungen, versteht sich.

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Google CPC-Placement-Targeting

Donnerstag 8. November 2007 von Martina Meergans

Nach einer für Google-Verhältnisse relativ kurzen Beta-Phase steht jedem AdWords-Nutzer ab sofort die webseitenbezogene Werbeschaltung auch auf CPC-Basis zur Verfügung:

CPC-Gebote und ein neuer Name
Die website-bezogene Ausrichtung von AdWords wird nun als Placement-Targeting (Ausrichtung auf Anzeigenplatzierungen) bezeichnet. Darüber hinaus haben wir CPC-Gebote hinzugefügt, sodass Sie für jeden Klick oder pro 1000 Impressionen für Ihre placement-bezogenen Anzeigen bezahlen können.

Die “Sitetargeting”-Kampagnen erlauben es, Anzeigen im Content-Netzwerk von Google nicht mehr auf Keyword-Basis zu buchen, sondern die Seiten gezielt auszuwählen. Bisher war es hier jedoch nur möglich, per Impressions zu bezahlen, wobei ebenfalls ein Gebotsmechanismus zugrunde gelegt wird. Viele Kunden schreckten daher vor dieser Art der Anzeigenschaltung bei Google zurück, da ohne die gewohnte CPC-Abrechnung für den Kunden weitestgehend nicht planbar war, wie viel nun ein Klick kostet.

Mit dem neuen Abrechnungmodell wird das Content-Netzwerk von Google wesentlich attraktiver, da man wie gewohnt per CPC bucht, aber die Webseiten selbst aussuchen kann. Nach wie vor können neben Textanzeigen auch Imageanzeigen wie Banner oder Skyscraper geschaltet werden, sofern die ausgewählte Webseite dies zulässt. Google nährt sich damit weiter an die “klassische Vermarktung” an, indem nach Zielgruppen statt nach Keywords ausgesteuert wird - schon lange ist man ja schließlich in Mountain View scharf auf die Branding-Budgets dieser Welt…

Ich selbst habe mich auf diese Neuerung gefreut und auch schon am Betatest teilgenommen. War das Content-Netzwerk vorher ein “anonymer Haufen”, dem jeder Kunde prinzipiell erstmal Klickbetrug unterstellt hat, mausert es sich mittlerweile zu einem Superhelden in Sachen Reichweite UND Planbarkeit. Natürlich kann auch weiterhin das Content-Netzwerk gebucht werden, ohne gezielt Seiten auszuwählen - man verlässt sich einfach auf die Google-Technologie ;).

Zu guter Letzt noch meine Tipps zu Placement-Targeting-Kampagnen:

  • Werden Textanzeigen im CPM/TKP-Modell geschaltet erhalten sie Massen an Impressions, da jeder AdSense-User die Textanzeigen zulässt. Für CPM-Geschichten also wie gehabt lieber auf Image-Anzeigen setzen.
  • Wenn Webseiten für das Targeting ausgesucht werden, dann am besten mehrere Anfragen NACHEINANDER starten, denn Google zeigt nur eine max. Anzahl an Seiten an, obwohl es noch andere passende Seiten gäbe.
  • Es gibt zurzeit noch kein Tool, welches das einfach “Stöbern” nach Webseiten erlaubt. Man muss also zunächst eine Kampagne erstellen, um darauf Zugriff zu haben oder man holt sich direkt bei Google eine Schätzung. Ich empfehle auf jeden Fall die Kampagne zu erstellen, im schlimmsten Fall kann sie immer noch verworfen/gelöscht/pausiert werden.

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Wo iPhone draufsteht ….

Montag 5. November 2007 von Michael Zander

… ist noch lange nicht iPhone drin. “Frech kommt weiter” - unter diesem Motto surft die freenet AG auf fremden Brettern in die heiße Phase vor der Einführung des so begehrten iPhones in Deutschland:

iphone

Das ist nicht etwa die freenet- oder eine beliebige Produktseite, sondern der Inhalt der Domain www.iphone.de.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie lange die Apple-Advokaten brauchen, bis sie den aus ihrer Sicht ordnungsgemäßen Zustand hergestellt haben werden. Wahrscheinlich wird es etwas dauern. Erschwerend kommt hinzu, dass freenet seit Jahren unter dem Produktnamen iPhone eine eigene Telefonlösung anbietet. So sollte es allerdings nicht gehen.

Bis alles geklärt ist, wird man weiter versuchen, das eigene Produkt als echte iPhone-Alternative zu positionieren. Dann gibt es die satte Rechnung aus der Rechtsabteilung von Apple. Die war natürlich vorher mit spitzem Bleistift als Werbekosten kalkuliert. Dem ist dann der monetäre Erfolg der Kampagne entgegen zu setzen. Und dann wird es spannend. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass jemand auf der Suche nach dem Telefon mit dem Apfel www.iphone.de in seinen Browser eingibt und dann ein langweiliges Blackberry-Telefon ordert. Man möge mich eines Besseren belehren …

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