Dann ist guter Rat gefragt. Oder ein Besuch bei brainR. Unter dem Motto “hier spinnt die Welt!” kann dort jeder ein Brainstorming zu einem beliebigen Thema starten.
Sowohl Fragesteller als auch alle Antworter bleiben dabei völlig anonym. Wie viele Antworten man bekommt, hängt sicher mit der Fragestellung und der allgemeinen Beliebtheit des Themas zusammen. Ein erstes Hineinschnuppern zeigt, dass sich die Online-Variante nur wenig von einem Brainstorming im echten Leben unterscheidet: Neben völligem Blödsinn gibt es reichlich allgemeinbekannte Banalitäten, aber auch wirklich ernst gemeinte und gute Vorschläge.
Mit der Frage
“Wie kann man möglichst viele neue Besucher für ein Blog zum Thema Onlinemarketing gewinnen?”
habe ich eben mal einen kleinen Test gestartet. Wer sehen möchte, was dabei herauskommt, schaut hier: Testfrage bei brainR
Letztens war ich auf der Suche nach Angeboten für Senioren im Internet. In erster Linie ging es mir um die technischen Möglichkeiten, die Schriftgröße zu verändern und sich Texte vorlesen zu lassen.
Trotz der Tatsache, dass es sich mittlerweile herumgesprochen haben sollte, dass die Generation 50plus - auch Silver Surfer genannt - auch online eine sehr interessante Zielgruppe darstellt, überraschte mich die Menge an AdWords-Anzeigen im Umfeld der einschlägigen Suchbegriffe. Negativ überrascht hat mich dann allerdings, dass viele der von mir besuchten AdWords-beworbenen Seiten die klassischen Elemente, die man unter der Bezeichnung Barrierefreiheit zusammenfasst, ganz oder teilweise vermissen lassen. Skalierbaren Text, kontraststarke Darstellungsvarianten oder auch Vorlesefunktionen sucht man oft vergeblich.
Ein Geschäftsmodell, das Geld für AdWords-Anzeigen vorsieht, einen Großteil der Zielgruppe auf der Seite dann aber kategorisch ausschließt, erscheint mir verbesserungswürdig …
Betreff: Persönliche Vorladung zur Fahrprüfung für xxxxxxxx@xxxxxxx.xx
Guten Tag,
Sie als Inhaber der E-Mail-Adresse xxxxxxxx@xxxxxxx.xx werden hiermit zur Fahrprüfung vorgeladen. Nutzen Sie folgenden Link zur Teilnahme:
http://www.xxxxxxxxxxxx.xxx
Sie werden gebeten, die Prüfung sofort durchzuführen und abzuschließen. Bitte benutzen Sie folgenden Link:
http://www.xxxxxxxxxxxx.xxx
Mit freundlichen Grüßen Ihre Führerscheinstelle von www.xxxxxxxxxxxx.xxx
Mal ganz davon abgesehen, dass es sich um einen Abzock-Versuch der übelsten Sorte handelt (96 Euro für einen Pseudo-Führerscheintest mit wahrscheinlich aus den Prüfbögen geklauten Fragen), wundere ich mich, wie man so konsequent an der Zielgruppe vorbei schreiben kann.
In der Gruppe der über 18-Jährigen, jüngere können nicht teilnehmen, dürfte es gefühlte 2 % geben, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind. Davon werden sich gefühlte 80 % sehr bewußt und absichtlich in diesem Zustand befinden. Von den verbleibenden 0,4 % der gesamten Zielgruppe werden 95 % genau wissen, dass sie eine Fahrprüfung nicht im Internet ablegen sollten. Bleiben 0,02 % übrig. Davon werden wiederum 95 % intelligent genug sein, nicht auf den plumpen Stil der Mail hineinzufallen. Wenn man an dieser Stelle noch nicht bei nahezu Null angekommen wäre, könnte man noch auf die Aufmachung der Seite, den horrenden Preis und die frechen Geschäftsbedingungen eingehen.
Wie bereits im letzten Jahr, greift Newsletter-Experte Torsten Schwarz in den Sack mit den Geschenken. In diesem Jahr gibt es den “Leitfaden Integrierte Kommunikation” mit satten 328 Seiten kostenlos als PDF zum Download. Aber Beeilung, das Angebot gilt nur bis Heiligabend!
Das Buch ist als Print vor einem Jahr erschienen, im Januar geht eine Neuauflage in den Druck. Also schnell herunterladen und der fröhlichen Fachlektüre “zwischen den Jahren” steht nichts mehr im Wege. Frohes Fest!
Auf der nächsten Affiliate NetworkxX - so etwas wie ein Riesen-Affiliate-Stammtisch - im März 2008 werden erstmals die so genannten NetworkxX Awards verliehen.
In den folgenden Kategorien können Affiliates, Merchants und Affiliate-Netzwerke auf eine Auszeichnung hoffen:
Innovativstes Affiliate-Netzwerk
Affiliate Netzwerk Best Support Affiliates
Affiliate Netzwerk Best Support Merchants
Innovativstes Affiliate-Programm
Best Affiliate-Blog
Best Affiliate Public Relation
Publisher Newcomer 2008
Bis zum 10. Februar 2008 können Sie sich beteiligen und Vorschläge für die Nominierung einreichen. Wer die Preise am 4. März dann in Empfang nehmen darf, entscheidet eine Fachjury.
Eben bin ich auf der Suche nach einer Quelle im Pressezentrum von Google Deutschland gelandet. Was ich da sehe, erinnert mich an die zahlreichen Ruinen der letzten Web-Blase, die nur zufällig keiner gelöscht hat. Die letzte Meldung ist älter als ein Jahr, da hat ja der örtliche Taubenzüchterverein mehr zu melden.
Setzen die bei Google auf die Eigeninitiative der schreibenden Zunft oder ist es einfach Arroganz? Ein kurzer Blick über den großen Teich beruhigt mich, es scheint sich mehr um ein regionales Problem der deutschen Pressestelle zu handeln - Google lebt!
Die Berücksichtigung möglicher Tippfehlern und falscher Schreibweisen ist wohl einer der Top-Tipps, wenn es um Suchmaschinenmarketing geht. Die Bedeutung dieses Tipps belegt eindrucksvoll Yahoo!. Der Suchmaschinen-Betreiber hat in seiner jährlichen Statistik der beliebtesten Suchbegriffe (Bericht folgt noch gesondert) erstmals auch Tippfehler berücksichtigt. Neben großen Firmen finden sich in den Top-10 auch Spitzenkandidaten aus den anderen Kategorien:
Tschibo
Rutenplaner
Suchmaschienen
Goggle
Ebey
jahoo
onlein spiele
immobielien
hallowin
Babel Fisch
Ich bin sicher, dass viele dieser vermeintlichen Tippfehler in Wirklichkeit auf sprachliche Defizite zurückzuführen sind. An der Aussagekraft ändert das allerdings nichts: Falsche Schreibweisen gehören in die Keywords!
Wie funktioniert eigentlich das Internet? Anwenderseitig mit Modem ein wenig antiquiert, technisch aber immer noch aktuell, erklärt das die Maus sehr anschaulich:
PDFs sind mittlerweile fast gar nicht mehr aus der Webwelt wegzudenken - kaum eine Seite verzichtet darauf, Broschüren, Handbücher, Flyer etc. in dem universellen Format bereit zu stellen. Klar, dass hieraus Profit geschlagen werden sollte.
Wer könnte für die Vermarktung besser geeignet sein, als Yahoo? Schließlich hat sich das Unternehmen im letzten Jahr im Bereich Content-Seiten extrem gut aufgestellt, nachdem im Suchmaschinenbereich kaum noch ein Rücken möglich ist. “Ads for Adobe PDF Powered by Yahoo” heißen die dynamisch generierten Textanzeigen - bislang war es schließlich nur möglich, statische Werbung zu schalten (und dies auch nicht über einen zentralen Dienst).
Anbieter von PDFs können ihre Dokumente auf den bereitgestellten Server hochladen, wo der Inhalt dann auf Schlüsselbegriffe überprüft und auf “Werbetauglichkeit” gecheckt wird. Klickt später jemand auf diese Werbung erhält der Bereitsteller eine Vergütung dafür. Die Werbung wird übrigens in einem separaten Bereich des Adobe Acrobat/Reader ausgeliefert und (vorausgesetzt man ist online) bei jedem Aufruf neu generiert.
Zunächst erstreckt sich die Beta hierfür nur auf die USA und englische PDFs, später soll das ganze natürlich weltweit ausgerollt werden, wenn es Erfolg zeigt. Wer es heute schon versuchen möchte, der kann sich hier für die Beta bewerben.