Archiv für Januar, 2008

AdWords Preview-Tool

Dienstag 15. Januar 2008 von Martina Meergans

Torsten hat mich heute gefragt, ob man eigentlich Google AdWords-Anzeigen, die in anderen Ländern oder Gebieten geschaltet werden, eigentlich auch ansehen kann. Und zwar so, wie es ein “Einheimischer” auch sehen würde. Dies hat mich vermuten lassen, dass viele das Google AdWords-Tool zur Voransicht von Anzeigen nicht kennen.

Das Tool erlaubt es, die Landes-Einstellung selbst zu bestimmen - so kann man sich beispielsweise auch in Duisburg die Geo-Anzeigen aus München oder die nationalen Anzeigen der USA anschauen. Die Links - sowohl der organischen Ergebnisse sowie auch der Anzeigen - sind in dieser Voransicht allerdings nicht klickbar - somit können dann leider auch keine Test-Klicks gemacht werden. Weitere Informationen zum dem Tool finden sich im Inside AdWords-Blog (englisch).

adwordspreview

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Kommt jetzt MS Ebay oder Yebay!?

Freitag 11. Januar 2008 von Michael Zander

Dass es dem großen Auktionshaus nicht gut geht, ist schon länger kein Geheimnis. Auch die in den letzten Wochen angekündigte Intensivierung der Kooperationen mit der Commerzbank und T-Mobile wird daran sicher nicht viel ändern.

Die Meldung einer möglichen Übernahme von eBay, die die Internet World Business eben verbreitete, verwundert mich allerdings doch. Vor allem die Tatsache, dass Microsoft einer der möglichen Kandidaten ist. Das kann ich mir nun gar nicht vorstellen, dass Bill Gates seinen Mitarbeitern zum Abschied eine derartige Baustelle fernab der Kernkompetenz schenkt.

Es ist ohnehin fraglich, ob es überhaupt gelingen kann, das eBay-Schiff wieder auf einen vernünftigen Kurs zu bringen. Die Versäumnisse der Vergangenheit, die ich in erster Linie in einer verfehlten Gebührenpolitik sehe, mit der viele Privat-Verkäufer verprellt wurden, werden schwer zu korrigieren sein. Und über allem schwebt das Damoklesschwert der eBay-Betrüger, die hinter jeder Ecke lauern.

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So zahlt Deutschland

Freitag 11. Januar 2008 von Michael Zander

Die Bewohner der Postleitzahlenregion 3 sind die aktivsten Käufer im Online-Handel. Aus den Regionen um die Städte Bielefeld, Paderborn, Göttingen, Magdeburg, Gießen, Kassel, Hannover und Braunschweig kommen 12,35 Prozent aller Internet-Kaufvorgänge deutscher Konsumenten im Retail. Das Schlusslicht mit nur 6,1 Prozent bildet die Postleitzahlenregion 0.

Das besagt der “Pago Retail-Report 2007″, den Pago eTransaction Services, ein führender Acquirer und Payment Service Provider, erstmals präsentiert. Die folgende Grafik zeigt das Zahlverhalten der Regionen:

(c) 2007 by Pago eTransaction Services GmbH

Die ausführliche Pressemeldung zum Pago Retail-Report 2007 liefert weitere Informationen und Erläuterungen zu den Postleitzahlregionen, der komplette Report ist zum Preis von 500 Euro über die Webseite zu bekommen.

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Kann mal jemand die Geldkarte erklären?

Donnerstag 10. Januar 2008 von Michael Zander

Unabhängig davon, dass meine Bank wohl die einzige ist, die diesen kleinen Chip auf der EC-Karte nicht anbietet, habe ich den Sinn und Zweck der Geldkarte noch nie so richtig verstanden einsehen können.

Auf der Internet World 2006 hatte ich ein längeres Gespräch mit einem offiziellen Marketing-Menschen der Geldkarte. Außer ein paar kleinen Beispielen, die erstens banal und zweitens auf meine persönlichen Gewohnheiten und Lebensumstände nicht übertragbar waren, fehlten selbst ihm die überzeugenden Argumente.

Die Geldkarte versucht es jetzt voll zweinullig mit einem Wettbewerb bei Sevenload. Dort sollen User mit eigenen Videos den Umgang mit Kleingeld und seine Folgen zeigen. Vielleicht erkenne ich ja dann den großen Vorteil. Oder hat hier jemand gute Argumente?

Das ist übrigens schon der zweite Versuch. Das Sieger-Video von 2006 ist ganz witzig, überzeugt mich aber auch nicht:


Link: sevenload.com

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Grafische Online-Werbung: Rekordjahr 2007

Montag 7. Januar 2008 von Michael Zander

Noch nie wurde so viel auf Internet-Seiten geworben wie im Jahr 2007. Gewusst haben es alle, jetzt gibt es die Zahlen dazu. Im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) hat das Marktforschungsinstitut Thomson Media Control die Umsätze mit grafischer Online-Werbung untersucht.

Fast eine Milliarde Euro (genau 976 Millionen) wurden im Jahr 2007 in Deutschland mit Bannern, Pop-Ups und anderen grafischen Elementen umgesetzt. Unberücksichtigt blieben Suchwort- und Affiliate-Marketing. Die Steigerung gegenüber dem Jahr 2006 beträgt satte 103 %.

Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM, bezeichnet das Jahr 2007 als einen “echten Meilenstein für die grafische Online-Werbung in Deutschland” und hebt insbesondere die Zuwächse von Quartal zu Quartal hervor.

bitkom

Weitere Informationen gibt es in der Pressemitteilung von BITKOM.

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Wikia Search hat noch viel zu tun

Montag 7. Januar 2008 von Michael Zander

Vor mehr als einem Jahr kündigte Jimmy Wales eine neue Suchmaschine mit dem Namen Wikiasari an. Das löste einen enormen Pressewirbel aus - manche sahen gar das Ende von Google am digitalen Horizont.

Der Google-Killer heißt jetzt Search Wikia und befindet sich seit heute in der öffentlichen Beta-Phase. Um es kurz zu machen: Was die Entwickler in den letzten 12 Monaten geschaffen haben, enttäuscht auf ganzer Linie.

Quantitativ bewegt sich Wikia Search auf einem Niveau, für das sich jedes Studentenprojekt schämen würde. Die Suche nach “Onlinemarketing” liefert ganze 812 Treffer (Google 1.080.000), bei anderen sieht es nicht besser aus.

Auch qualitativ können die Suchergebnisse überhaupt nicht überzeugen. Seiten, die bei Google aus guten Gründen niemals den Weg durch die Filter der Qualitätsrichtlinien gefunden hätten, landen auf der ersten Seite - bei einigen Suchbegriffen sogar an erster Stelle der SERPs.

Ein wichtiger Aspekt des Google-Herausforderers sollte die soziale Komponente sein. Auch davon ist nicht viel zu finden. Sie bietet nicht mehr als ein einfaches soziales Netzwerk - persönliche Angaben, mit Freunden verknüpfen und Bilder hochladen. Hinzu kommen Diskussionen zu den Suchergebnisse und die Möglichkeit, einen Mini-Text in das Wikisystem zu schreiben. Die viel diskutierte Möglichkeit, auf die Ergebnisse Einfluß zu nehmen, sucht man vergeblich.

Sollten sich die Verantwortlichen bei Google, Yahoo oder MSN jemals Sorgen um ihre Marktposition gemacht haben, können sie sich getrost zurücklehnen. So wird das nichts …

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Spam ist kein Spaß

Freitag 4. Januar 2008 von Michael Zander

Beim Verfassen dieses Eintrags mit Word – was ich eigentlich mit BlogDesk erledige – stolperte die automatische Rechtschreibkorrektur von Microsoft direkt über das erste Wort:

spamspass

Lieber Bill Gates, auch wenn die Umstellung der Sprache auf Englisch das Problem behebt, geben Sie bitte an Ihre Entwickler weiter, dass der Begriff Spam auch in Deutschland alles andere als spaßig ist.

Eindrucksvoll belegt wird die Bedeutung von Spam von der aktuellen Studie des Security-Experten Barracuda Networks, um die es hier eigentlich gehen soll. Dem aktuellen Spam-Report zufolge hat die Zahl der Spam-Mails weiter zugenommen. Das wundert mich nicht. Erschreckend finde ich allerdings, dass 90 bis 95 % der E-Mails der über 50.000 Teilnehmer als Spam zu bezeichnen sind. Im Jahr 2001 waren noch 95 % aller Nachrichten reguläre Mails.

Beeindruckend finde ich auch die Verteilung der Themen, mit denen uns die Spammer täglich belästigen. Wie der folgende Screenshot von Barracuda zeigt, geht es ihnen in erster Linie um unsere Gesundheit:

barracuda

Wer weitere Informationen sucht, der findet bei Barracuda die Pressemeldung zum aktuellen Spam-Report und interessante Statistiken.

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Was ist eigentlich SMM?

Freitag 4. Januar 2008 von Michael Zander

Zum Start der FAQ zum Thema Onlinemarketing geht es um die noch recht unbekannte Abkürzung SMM. Die Begriffe SEO (Suchmaschinenoptimierung) und SEM (Suchmaschinenmarketing) haben sich einen Stammplatz im täglichen Vokabular gesichert. Wer aber SMM in den Mund nimmt, der erntet mitunter auch in fachlich versierten Kreisen noch fragende Blicke. SMM ist die Abkürzung für Social Media Marketing. Damit bezeichnet man Marketing-Aktivitäten, die außerhalb des eigenen Internet-Auftritts ergriffen werden. Ziel dabei ist, dass auf möglichst vielen so genannten Social-Media-Diensten auf Ihre Webseite aufmerksam gemacht wird. Zu den Social-Media-Diensten gehören zum Beispiel Bookmarkdienste (www.digg.com oder www.mister-wong.de) oder Video-Portale (www.youtube.com oder www.sevenload.de). Auch die aktive Beteiligung an Communities, Foren oder Blogs, auf denen sich potenzielle Kunden oder Interessenten für Ihr Angebot bewegen, fällt in den Bereich des SMM.

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affilinet und Zanox sind die meistgenutzten Netzwerke

Donnerstag 3. Januar 2008 von Michael Zander

Auf Affiliate-People.de hat es im Dezember eine große Umfrage zur Nutzung von Affiliate-Netzwerken gegeben. Mit klarem Abstand vor den Verfolgern bestätigten dabei affilinet und Zanox ihre Spitzenpositionen des Vorjahres. Hier das Gesamtergebnis:

Die komplette Auswertung und die Vorjahresergebnisse gibt es hier: Nutzung der Affiliate-Netzwerke 2007

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Das Internet erobert die Welt

Donnerstag 3. Januar 2008 von Michael Zander

Gerade 15 Jahre her, einfach herrlich:

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