Mittwoch 2. Januar 2008 von Michael Zander
Der ein oder andere Leser hier wird es wissen: Martin Eckhard, Burkhardt Gasber und ich schreiben nicht nur hier, sondern auch für den Print-Informationsdienst “Onlinemarketing aktuell”. Und der bietet nun auch ein Blog, auf das ich hier aufmerksam machen möchte.
Aktuell habe ich dort einen Blick in die Online-Glaskugel gewagt. Über Kommentare, Ergänzungen oder auch heftigen Widerspruch würde ich mich freuen.
Kategorie: aktuell, trends |
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Mittwoch 2. Januar 2008 von Michael Zander
Was bringt das neue Jahr? Wohl keine Frage wird in diesen Tagen häufiger gestellt. Fast ebenso verbreitet sind Versuche, sie zu beantworten. Da reihe ich mich mal ein und wage einen Ausblick auf das Onlinemarketing-Jahr 2008:
- Die Online-Werbeumsätze werden steigen, wobei die klassischen Werbemittel und -wege verlieren und AdWords & Co. deutlich zulegen werden.
- Damit einhergehend steigen natürlich auch die Online-Umsätze deutlich an. Viele, die bisher zurückhaltend waren, werden ihre Waren und Dienstleistungen in Zukunft online anbieten. Viele Käufer werden ihre bisherigen Bedenken über Bord werfen. In erster Linie profitieren davon nicht die vermeintlich Großen, sondern Nischen-Anbieter und Shops mit überzeugenden Leistungen und gutem Service.
- Das Affiliate-Marketing hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht und wächst überdurchschnittlich. Dabei wird es zu einer deutlichen Verbreiterung kommen. Branchen und Produktgruppen, die bisher zurückhaltend waren, werden 2008 die Kraft der Partnerprogramme für sich entdecken. Das führt fast automatisch zu vielen neuen Affiliates. Davon profitieren auch die Affiliate-Netzwerke, wobei der ein oder andere, der auf die breite Masse setzt, auf der Strecke bleiben könnte. Nischen-Netzwerke werden an Bedeutung gewinnen.
- Die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird in 2008 an Bedeutung verlieren. Während die SEO-Profis weiter ihr Hase-Igel-Spiel mit Google treiben, werden die anderen Webseitenbetreiber erkennen, dass man auch anders erfolgreich sein kann.
- Im Bereich Suchmaschinenmarketing (SEM) sehe ich drastische Steigerungen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass an Googles Nahezu-Monopol-Stellung in Deutschland ein wenig gekratzt wird. Andere Anbieter werden zunehmend zeigen, dass auch mit ihnen gute Umsätze zu erzielen sind.
- E-Mail-Marketing wird durch die nicht abebben wollende Spammerei auch 2008 ein Sorgenkind bleiben. Die Zahl der verschickten Mailings und Newsletter wird zunehmen, bei den damit generierten Umsätzen sehe ich Stagnation. Erfolgreich können die großen Marken sein. Und vielleicht die ganz Kleinen, die ein besonderes Vertrauen und ein fast familiäres Verhältnis zu ihren Lesern schaffen. Die breite Masse wird es schwer haben.
- Am schwierigsten zu beurteilen finde ich den Bereich Social-Marketing. Immer mehr Communitys, Networks, Blogs und andere Web-2.0-Angebote drängen ins Netz. Daran wird sich nichts ändern. Fraglich ist, ob es gelingen wird, damit Umsätze zu generieren. Diejenigen, die richtig viele User ansprechen und sich bei der Vermarktung clever anstellen, werden schon 2008 zeigen, dass die Monetarisierung 2.0 durchaus funktionieren kann. Vielleicht gelingt dies auch einer Handvoll anderer mit sehr speziellen Zielgruppen. Alle anderen werden sich noch ein wenig gedulden müssen.
- Jedes Jahr bringt neue Trends. 2008 räume ich der Lokalisierung (Geo-Targeting) und der Individualisierung gute Chancen ein, eine besondere Rolle zu spielen. Das Mobile Marketing wird sich rasant weiter entwickeln, ohne jedoch bereits den endgültigen Durchbruch zu schaffen.
So, da habe ich mich gehörig weit aus dem Fenster gelehnt. In einem Jahr werde ich mich daran messen lassen müssen. Ich freue mich auf Kommentare, wenn ich etwas vergessen habe oder Sie vollkommen anderer Meinung sind.
Kategorie: aktuell |
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Dienstag 1. Januar 2008 von Michael Zander
Die Zeit zwischen den Jahren wollte ich nutzen, mal schnell die Blogs auf die aktuellen Software-Versionen zu bringen. Erfahrene Leser wissen, dass die Worte “mal eben” im Zusammenhang mit PC und Software nur selten passen. Und so kam es, dass nach dem schnellen Update die Zeit der aufwändigen Konfiguration folgte.
Das alte Theme war völlig zerschossen, Kategorien und Links verschwanden in den Tiefen von Wordpress und die statischen Seiten waren einfach weg, obwohl sie in der Datenbank definitiv vorhanden waren. Auch der kurzfristige Rückschritt auf das alte Wordpress brachte keine wesentliche Besserung, da die Datenbank das hin und her zwischen alter und neuer Version nicht mitmachen wollte.
Langer Rede kurzer Sinn: ein neues Theme musste her und vor allem eingerichtet werden. Das Ergebnis ist hier zu sehen. Noch ist an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu feilen, aber das kommt mit der Zeit.
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