Archiv für Februar, 2008

AdWords: Was bringt Automatic Matching?

Freitag 29. Februar 2008 von Michael Zander

Google testet derzeit in einer so genannten Closed Beta “Automatic Matching” - ein neues Tool für AdWords-Kampagnen, das eigenständig die Webseite eines Werbetreibenden durchsuchen kann, um zusätzliche Keywords zu generieren, die mehr Klicks einbringen sollen.

Die Internet World Business berichtet heute von Kritikern, die einen Gewinn durch “Automatic Matching” lediglich bei Google sehen. Die Frage der Qualität ist sicher ein entscheidender Punkt.

Aus meiner Sicht noch kritischer ist allerdings die Tatsache, dass durch automatisch generierte Keywords die Gefahr, mit einer AdWords-Kampagne in eine Abmahnfalle zu tappen, dramatisch steigt. Ein juristisch ohnehin schon schwer kalkulierbarer Bereich wird damit weiter verschärft.

In Kombination mit den zu erwartenden Qualitätdefiziten erwarte ich von “Automatic Matching” sicher keine Wunder.

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SEMSEO 2008: Konferenz für Suchmaschinenmarketing und -optimierung

Dienstag 26. Februar 2008 von Michael Zander

Nach dem letztjährigen Erfolg findet am 25. April 2008 zum zweiten Mal die SEMSEO Konferenz für Suchmaschinenmarketing (SEM) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) in Hannover statt. Hochkarätige Experten informieren über die beiden modernen Marketinginstrumente.

Unter dem Motto “Erfahren Sie, wie Sie bei Google ganz nach oben kommen!” erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Möglichkeiten von Suchmaschinenoptimierung und -marketing. Sie erfahren, welche Maßnahmen sie für Top-Rankings ergreifen müssen und wie sie für Online-Marketing-Kampagnen eine wirkungsvolle Erfolgskontrolle durchführen können.

Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf den fortgeschrittenen und momentan brandaktuellen Methoden der “Social Media Optimization” und “Latent Semantic Optimization”.

Die SEMSEO wendet sich an:

  • Online-Marketing-Entscheider und -Mitarbeiter
  • Marketingmanager, Mitarbeiter im Marketing
  • E-Commerce- und Online-Marketing-Manager
  • E-Business-Verantwortliche
  • Betreiber kommerzieller Websites wie Shops und Firmensites
  • Webmaster
  • Werbe- und Webagenturen

Das Programm:

  • Erfolgreiches Suchmaschinenmarketing
  • Steuerung der Indexierung / Tags
  • Social Media Optimization (SMO)
  • Latent Semantic Optimization (LSO)
  • Linkaufbau - Das A und O
  • Der “Spamreport”
  • SEO Klinik - Optimierungsberatung

Ich werde vor Ort sein und hier und an anderer Stelle über die aktuellen Entwicklungen berichten. Vielleicht trifft man ja den ein oder anderen …

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://semseo.abakus-internet-marketing.de

Noch ein wichtiger Hinweis: Die Anmeldung zur SEMSEO berechtigt auch zur Teilnahme an der legendären “Pub-Konferenz” im englischen Pub “Jack the Ripper’s” am Kröpcke in Hannover am gleichen Abend. Ich habe sogar schon von Leuten gehört, die sich nur wegen der Abend-Veranstaltung anmelden, die alleine nicht mehr zu buchen ist.

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Du, Papi, wie kam man ins Internet, als es noch keine Computer gab?

Montag 25. Februar 2008 von Michael Zander

Diese Frage begegnete mir letztens in einem Footer in einem Forum. Egal, ob sie echt ist oder ausgedacht, sie trifft auf jeden Fall den Kern der Sache. Das Internet ist aus dem Alltag der 12- bis 19-Jährigen nicht wegzudenken. Das belegt auch die jüngste Veröffentlichung des “Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V” (kurz BITKOM).

83 % der Jugendlichen nutzen das Internet täglich oder mehrmals pro Woche. Während es bei den Erwachsenen deutliche Unterschiede der Geschlechter gibt, sind die bei den Teenagern kaum festzustellen (85 % Jungen, 80 % Mädchen).

Das beliebteste Einsatzgebiet stellen ICQ & Co. mit 72 % gefolgt von E-Mail (60 %) und musikalischer Unterhaltung (50 %). Die folgende Grafik zeigt die verschiedenen Nutzungsarten getrennt nach Jungen und Mädchen:

interteens

Als Vater zweier Jungen in der Altersklasse kann ich diese Ergebnisse durchaus bestätigen. Interessieren würde mich noch, was mit den Inhalten ist, die sie gar nicht sehen sollen bzw. dürfen. Oder fallen Youporn & Co. unter Filme/Videos?

Hier gibt es den kompletten Bericht zur Internet-Nutzung Jugendlicher.

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Google - Die Macht einer Suchmaschine

Montag 25. Februar 2008 von Michael Zander

Nicht mehr ganz frisch, aber immer noch sehr interessant, diese Dokumentation des NDR über die Mutter aller Suchmaschinen:

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Online-Mediaplanung schlecht gemacht

Sonntag 17. Februar 2008 von Martina Meergans

cmonsDa sehe ich gerade auf YouTube.com einen schönen Skyscraper (sieht Bild links), der mich auffordert, am großen C.M.O.N.S.-Contest teilzunehmen und ein Fan-Video auf YouTube zu stellen.

Interessiert klicke ich und lande auf der entsprechenden Contestseite. Dort lese ich dann, dass beworbene Aktion bereits abgelaufen ist und die Gewinner feststehen.

Ein Upload von Beiträgen ist jetzt nicht mehr möglich.

Den einzigen Sinn, den das Werbemittel für mich also noch erfüllte ist, dass ich nun von einer neuen Aktion weiß, über die ich mich in dem Newsletter - wenn ich ihn denn abonniere - informieren kann. Ergebnis: Ärgerlich, wenn man nicht das auf der Zielseite vorfindet, was man erwartet.

Die neue Aktion hätte man besser in ein eigenes Werbemittel verpackt und die alten dafür rechtzeitig rechtzeitig offline genommen. Gerade für eine so große Marke wie Opel hätte ich auch bezüglich der Online-Werbung mehr erwartet - gerade auch, wenn es sich um so eine innovative Web-2.0-Geschichte handelt.

Für den nächsten Flight rate ich also zu mehr Timing. Schließlich ist das online viel besser zu handhaben, als in klassischen Medien und kann quasi minutengenau ausgesteuert werden.

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Vor Google in der Google-Suche

Mittwoch 13. Februar 2008 von Michael Zander

Eben bei einem Blick in die Seitenstatistik entdeckt: Wer bei Google nach “adwords preview” sucht, der findet Tinas Beitrag zum AdWords Preview-Tool auf Position zwei vor der Google-Seite zum Thema - echt lustig:

google

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Hände weg von fremden Fotos

Dienstag 12. Februar 2008 von Michael Zander

Ich dachte, die Gefahren rund um Marions Kochbuch - und damit die Foto-Problematik - hätten sich in der Internet-Gemeinde in den letzten Monaten hinreichend herumgesprochen. Ein plusminus-Bericht der letzten Woche und vor allem die Reaktionen darauf in vielen Foren deuten allerdings doch noch auf einen gewissen Aufklärungsbedarf hin.

Grundsätzlich gilt: Fotos im Internet - egal, wie klein oder schlecht sie auch sind - unterliegen dem Urheberrecht. Wer sie benutzt, ohne die ausdrückliche Zustimmung des Fotografen zu besitzen, handelt rechtswidrig und riskiert kostspielige Abmahnungen und Schadenersatzforderungen. Gleiches gilt übrigens auch für viele Texte.

Auf dieses Glatteis müssen Sie sich aber gar nicht begeben. Statt der Google-Bildersuche oder andere Recherchen empfehle ich einen der zahlreichen Bilderdienste, die ihre Fotos kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr zur Nutzung anbieten. Hier eine kleine Liste, über weitere Vorschläge würde ich mich freuen:

Wichtiger Hinweis: Achten Sie beim Einsatz dieser Datenbanken immer auf die individuellen Lizenzbedingungen, die sich bei einem Anbieter durchaus von Bild zu Bild unterscheiden können.

Noch ein Tipp: Eine weitere Quelle für Fotos und andere Grafiken sind auch CDs und DVDs, die oft günstig in Elektronik-Märkten, bei Versendern im Internet oder bei eBay zu bekommen sind. Achten Sie aber auch hier auf die Lizenzbedingungen.

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Gerne wieder.

Montag 11. Februar 2008 von Martina Meergans

eBay gab heute die Änderungen in Bezug auf Gebühren sowie des Bewertungssystems bekannt und reagiert somit auf die steigende Unzufriedenheit vorwiegend bei Privatverkäufern. Auch bei der Usabiliy soll es einige Änderungen geben, beispielsweise die (immer beliebter werdende) Sortierung nach Relevanz.

Insgesamt lässt sich sagen, dass eBay sowohl von Privat- als auch von gewerblichen Verkäufern nun eine günstigere oder kostenlose Einstellung von Artikeln realisiert. Im Gegenzug jedoch wird, ebenfalls auf beiden Seiten, die Verkaufsprovision erhöht.

Generell ist dieses Vorgehen zu begrüßen, damit man nicht schon im Vorfeld horrende Gebühren für Artikel bezahlt, die dann unter Umständen gar nicht verkauft werden. Dass dadurch eBay “vollgespammt” wird, glaube ich jedoch nicht - und wenn doch, muss dies die Relevanzsortierung beheben.

Eine geteilte Meinung hatte ich zu dem neuen Bewertungssystem, das künftig eingeführt wird. Demnach wird es keine negativen Bewertungen mehr geben: Verkäufer werden nur noch die Möglichkeit haben, ihrem Käufer eine positive Wertung zu hinterlassen oder eben gar keine.

Bisher haben Käufer aus Angst vor Rachebewertungen selbst bei schlechten Kauferfahrungen nicht immer ehrlich neutral oder negativ bewertet. Das erschwerte anderen Käufern, zwischen wirklich guten und weniger vertrauenswürdigen Verkäufern zu unterscheiden und hat außerdem die Glaubwürdigkeit unseres Bewertungssystems gefährdet, so eBay dazu.

Dem stimme ich generell zu, aber mir ist nicht bewusst, dass dieses Problem wirklich so ein großes Problem war. Zukünftig wird man dann also die schwarzen Schafe unter den Verkäufern leichter erkennen - dafür aber schlechte Käufer nicht? eBay hat auch dazu eine Antwort:

Da sich in der Regel Käufer bewusst für einen Verkäufer entscheiden, sind gerade Käufer auf detaillierte, genaue und ehrliche Bewertungen angewiesen.

Und an dem Punkt muss ich eBay dann doch Recht geben, denn immerhin hat der Verkäufer beispielsweise die Möglichkeit, die Ware erst nach Geldeingang zu versenden - und ist somit auf der sicheren Seite.

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Flash-Seite, die überzeugt

Freitag 8. Februar 2008 von Michael Zander

Ich bin kein großer Freund von Webseiten, die komplett in Flash angelegt sind. Neben den Problemen, die Suchmaschinen damit haben, sind sie mir häufig zu überladen und / oder verspielt. Meist kommen dann auch noch die Inhalte und die Usability zu kurz.

In Ordnung finde ich den Flash-Einsatz bei Spielen und reinen Branding- oder Image-Seiten. Und wenn diese dann auch noch derartig gut gemacht sind wie der neue Auftritt des Kamera-Herstellers Leica, dann sollte man das auch mal lobend erwähnen und hier zeigen:

leica

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Vergütungsarten bei Partnerprogrammen

Donnerstag 7. Februar 2008 von Michael Zander

Karsten Windfelder, Betreiber von 100partnerprogramme.de, hat sich die Mühe gemacht, etwa 3000 bei ihm gelistete Partnerprogramme auf die Häufigkeit der Vergütungsarten zu untersuchen. Mit 60 % liegen die Programme, die nach Verkäufen vergütet werden, deutlich an der Spitze. Hier gibt es das komplette Ergebnis seiner Recherche: Vergütungsarten bei Partnerprogrammen

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