Gerne wieder.
Montag 11. Februar 2008 von Martina Meergans
eBay gab heute die Änderungen in Bezug auf Gebühren sowie des Bewertungssystems bekannt und reagiert somit auf die steigende Unzufriedenheit vorwiegend bei Privatverkäufern. Auch bei der Usabiliy soll es einige Änderungen geben, beispielsweise die (immer beliebter werdende) Sortierung nach Relevanz.
Insgesamt lässt sich sagen, dass eBay sowohl von Privat- als auch von gewerblichen Verkäufern nun eine günstigere oder kostenlose Einstellung von Artikeln realisiert. Im Gegenzug jedoch wird, ebenfalls auf beiden Seiten, die Verkaufsprovision erhöht.
Generell ist dieses Vorgehen zu begrüßen, damit man nicht schon im Vorfeld horrende Gebühren für Artikel bezahlt, die dann unter Umständen gar nicht verkauft werden. Dass dadurch eBay “vollgespammt” wird, glaube ich jedoch nicht - und wenn doch, muss dies die Relevanzsortierung beheben.
Eine geteilte Meinung hatte ich zu dem neuen Bewertungssystem, das künftig eingeführt wird. Demnach wird es keine negativen Bewertungen mehr geben: Verkäufer werden nur noch die Möglichkeit haben, ihrem Käufer eine positive Wertung zu hinterlassen oder eben gar keine.
Bisher haben Käufer aus Angst vor Rachebewertungen selbst bei schlechten Kauferfahrungen nicht immer ehrlich neutral oder negativ bewertet. Das erschwerte anderen Käufern, zwischen wirklich guten und weniger vertrauenswürdigen Verkäufern zu unterscheiden und hat außerdem die Glaubwürdigkeit unseres Bewertungssystems gefährdet, so eBay dazu.
Dem stimme ich generell zu, aber mir ist nicht bewusst, dass dieses Problem wirklich so ein großes Problem war. Zukünftig wird man dann also die schwarzen Schafe unter den Verkäufern leichter erkennen - dafür aber schlechte Käufer nicht? eBay hat auch dazu eine Antwort:
Da sich in der Regel Käufer bewusst für einen Verkäufer entscheiden, sind gerade Käufer auf detaillierte, genaue und ehrliche Bewertungen angewiesen.
Und an dem Punkt muss ich eBay dann doch Recht geben, denn immerhin hat der Verkäufer beispielsweise die Möglichkeit, die Ware erst nach Geldeingang zu versenden - und ist somit auf der sicheren Seite.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 11. Februar 2008 um 19:59 und abgelegt unter aktuell, praxis. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.
