Hände weg von fremden Fotos
Dienstag 12. Februar 2008 von Michael Zander
Ich dachte, die Gefahren rund um Marions Kochbuch - und damit die Foto-Problematik - hätten sich in der Internet-Gemeinde in den letzten Monaten hinreichend herumgesprochen. Ein plusminus-Bericht der letzten Woche und vor allem die Reaktionen darauf in vielen Foren deuten allerdings doch noch auf einen gewissen Aufklärungsbedarf hin.
Grundsätzlich gilt: Fotos im Internet - egal, wie klein oder schlecht sie auch sind - unterliegen dem Urheberrecht. Wer sie benutzt, ohne die ausdrückliche Zustimmung des Fotografen zu besitzen, handelt rechtswidrig und riskiert kostspielige Abmahnungen und Schadenersatzforderungen. Gleiches gilt übrigens auch für viele Texte.
Auf dieses Glatteis müssen Sie sich aber gar nicht begeben. Statt der Google-Bildersuche oder andere Recherchen empfehle ich einen der zahlreichen Bilderdienste, die ihre Fotos kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr zur Nutzung anbieten. Hier eine kleine Liste, über weitere Vorschläge würde ich mich freuen:
Wichtiger Hinweis: Achten Sie beim Einsatz dieser Datenbanken immer auf die individuellen Lizenzbedingungen, die sich bei einem Anbieter durchaus von Bild zu Bild unterscheiden können.
Noch ein Tipp: Eine weitere Quelle für Fotos und andere Grafiken sind auch CDs und DVDs, die oft günstig in Elektronik-Märkten, bei Versendern im Internet oder bei eBay zu bekommen sind. Achten Sie aber auch hier auf die Lizenzbedingungen.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 12. Februar 2008 um 14:32 und abgelegt unter aktuell. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.
