Archiv für die 'aktuell' Kategorie

SEO-Campixx-Zitate-Sammlung

Sonntag 8. März 2009 von Michael Zander

Ich habe am Wochenende auf der Seocampixx hin und wieder einmal ein Zitat getwittert, das ich für besonders veröffentlichenswert hielt. Bisher habe ich noch kein Tool gefunden, das mir erlaubt, Audio-Tweets mit dem Handy aufzunehmen und direkt zu veröffentlichen. Dann wären es viel mehr geworden. Hier erst einmal meine gesammelten Zitate:

1. Wir haben doch schon zusammen gesoffen, ODER? (2)

2. Porno, das ist die Zukunft! (1)

3. Hackt lieber auf mir rum als auf den anderen … (1)

4. Wenn alle Affiliates zu euch kommen, werdet ihr doch auch wie Zanox. (1)

5. Ich bin ein wenig aufgeregt, weil ich dich mal wieder live sehe. (2)

6. Ich bin zwar nicht besonders schlau, dafür aber süß! (2)

7. Darf ich mich mal an deiner Oberweite vorbeischmuggeln? (2)

8. Du musst einfach professualer werden! (2)

Edit: Hier geht es weiter mit den Zitaten aus den Kommentaren, damit nichts untergeht:

9. Wer von euch kennt das Wort ‘behumsen’ nicht? (1)

10. Du stehst bei der Suche nach ’Seoline’ auf der 1″ .. “Ach? .. so genau interessiert mich das nicht. (2)

Ich habe ganz bewusst darauf verzichtet, Namen dazu zu schreiben. Manchmal gab es nicht nur den Verfasser einer bewegenden Nachricht, sondern auch einen klar erkennbaren Empfänger. Mit Sicherheit hat noch jemand weitere Zitate aufgeschnappt, die einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. Hier sind schließlich nur die, die ich beim Rauchen, auf dem Gang und in den Sessions aufgeschnappt habe, an denen ich teilgenommen habe. Weitere Zitate bitte in die Kommentare schreiben.

Ab sofort hat nun jeder die Gelegenheit, Tipps abzugeben, wer einen Spruch losgelassen hat, und an wen er gegebenenfalls gerichtet war. Hinter den Zitaten steht eine Eins, wenn nur Absender oder Empfänger eines Spruchs klar zuzuordnen ist, eine Zwei besagt, dass beide Seiten zweifelsfrei bekannt sind. Verseht bitte auch neue Zitate in den Kommentaren mit einer Zahl. Für jede richtige Zuordnung gibt es einen Punkt. Wer am Ende am meisten Punkte hat, bekommt ein T-Shirt mit seinem Lieblings-Zitat. Regeln und sonstigen Quatsch gibt es nicht.

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Fragen an 1&1 zum Exchange-Desaster

Montag 2. März 2009 von Michael Zander

Mir persönlich ist es heute gegen 13 Uhr aufgefallen. Irgendwie kamen einige Newsletter, nach denen man sonst die Uhr stellen kann, nicht an. Auch sonst war mein Outlook sehr schweigsam. Spätestens der Blick in den verwaisten Spam-Ordner hätte mich stutzig machen müssen.

Da ich in den letzten Monaten mehrfach kurzfristige Ausfälle meines Exchange-Postfachs hatte, habe ich dann erst einmal abgewartet. Gegen 15 Uhr habe ich dann doch den Platin-Support kontaktiert. Die freundliche Dame klärte mich auf, dass ich mit meinem Problem nicht alleine sei, weil viele Exchange-Kunden betroffen sind. Neben der Bitte um Geduld versprach sie mir einen Rückruf mit Informationen zur genaueren Problemanalyse und vor allem deren Behebung.

Muss ich erwähnen, dass dieser nicht erfolgte? Um 20 Uhr habe ich dann erneut angerufen und landete bei einem Mitarbeiter, der zumindest ein wenig mehr Informationen hatte. Beim Aufspielen eines Patches habe man festgestellt, dass Probleme mit allen Exchange-Servern auftreten. Man sei mit Hochdruck und einem zusätzlichen Team dabei, die Server zu reanimieren. Auf mehrmalige Nachfrage musste er zugeben, dass auch keine Fehlermeldungen ausgeliefert wurden - weder für versandte noch für empfangene Mails. Zu einer Aussage, ob in der Ausfallzeit empfangene oder verschickte Mails ausgeliefert werden, wenn das System wieder läuft, konnte oder wollte er keine verbindlichen Aussagen machen. Er betonte mehrfach, dass Tausende Kunden betroffen seien, und riet mir zum “Prinzip Hoffnung”. Immerhin teilte er meine Bedenken, bezüglich des Umgangs mit dem Problem und sah die Verantwortung bei “seinen” Technikern. Die Statusseite von 1&1 beteuert übrigens fortwährend, es sei alles in Ordnung.

Die ganze Geschichte und der Umgang damit werfen bei mir einige Fragen auf:

  • Wie kann es sein, dass das Aufspielen eines Patches nicht auf einem Test-System ausprobiert wird?
  • Warum ist man nicht in der Lage die betroffenen Kunden, die ausschließlich aus dem Business-Bereich kommen, zu informieren?
  • Warum ist man nicht in der Lage, ein Backup aufzuspielen, wenn man bemerkt, dass ein Patch in die Hose geht?
  • Warum schafft man es nicht, die Support-Mitarbeiter ausreichend zu informieren, damit sie verärgerte Kunden zumindest vernünftig informieren und beraten können?
  • Warum unterhält man eine Status-Seite, wenn man sie nicht zur Information betroffener Kunden nutzt?

Hat noch jemand weitere Frage? Bitte in die Kommentare. Es wäre schön, wenn sich dort weitere Betroffene melden würden, damit man 1&1 zumindest als Gruppe Betroffener mal mitteilen kann, was man von diesem Vorgehen hält.

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Fundstück: Wann hat das Internet uns doof gemacht?

Freitag 6. Februar 2009 von Michael Zander

Beim Sortieren meiner Pinwand segelte mir vorhin ein Schnipsel entgegen, der sich wohl ziemlich lange hinter einem Foto versteckt hielt. Bei näherem Hinsehen entpuppte er sich als der folgende Zeitungsausschnitt:

interdoof

Leider trägt der Ausschnitt kein Datum, ich hätte ihn spontan …

Spontane Wendung beim Schreiben. Inhaltlich wird es erst in ein paar Tagen weitergehen. Bis dahin dürfen die Leser hier mal einen Tipp zum Erscheinungsdatum abgeben. Für denjenigen, der dem Tag der Veröffentlichung dieser These am nächsten kommt, denke ich mir eine kleine Überraschung aus.

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D&B von allen guten Geistern verlassen

Freitag 30. Januar 2009 von Michael Zander

Dass man in Zeiten von Krisen auch mal auf etwas kreativere Mittel setzt, mag verständlich sein. Was sich das Unternehmen D&B DunTrade - der selbsternannte “größte Zahlungserfahrungspool in Deutschland wie auch weltweit zum kostenlosen Austausch von Zahlungserfahrungen” - heute erlaubt hat, grenzt an unternehmerischen Selbstmord.

In einer E-Mail legt man mir dar, woran ich bereits vor Monaten hätte erkennen können, dass CreaTV - das Unternehmen des ehemaligen RTL-Talkers Hans Meiser - in die Pleite schliddert. Natürlich hätte ich als D&B-Kunde schon frühzeitig gewusst, wie es um Herrn Meiser steht.

Nun gut, über diese Art der Akquise mag man moralisch unterschiedlicher Meinung sein. Ich halte sie für ein derartiges Unternehmen, das sich im extrem seriösen Finanzbereich bewegt, für unmöglich.

Völlig unstrittig ist allerdings die Art und Weise des E-Mail-Versands. Ein verrnünftiges Newsletter-Tool hält man bei diesem Unternehmen nicht für notwendig. Wozu auch, es geht ja auch eher um Spam, als um einen Newsletter. Statt dessen setzt man auf ein stinknormales E-Mail-Programm. Absender ist dann auch nicht eine info-Adresse, sondern der Name eines Mitarbeiters dieses Unternehmens. Dieser setzt aber noch einen drauf und verwendet statt des Bcc-Felds für die Empfänger das ganz normale Empfänger-Feld. Dort finde ich meine Adresse nun mit allen anderen Empfängern dieser Spam-Mail. Ich habe sie nicht jetzt doch gezählt, es sind bestimmt über 100 ganz genau 301 - hauptsächlich Pressevertreter und Redaktionen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Praktikanten freundlichen Mitarbeiter Manager Public Relations aus dem Hause D&B für diese Adressen. Wenn ich sie nicht selbst gebrauchen kann, finde ich bestimmt einen Spammer, der sie mir abnimmt.

Es ist mir völlig unklar, wie ein Unternehmen der Finanzbranche so blöd sein kann, mit einer einzigen E-Mail seinen Ruf derart zu ruinieren. Wer soll denen in Zukunft noch glauben, dass dort seriös gearbeitet und verantwortungsvoll mit Daten umgegangen wird?

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Support der Affiliate-Netzwerke auf dem Prüfstand

Montag 19. Januar 2009 von Michael Zander

Im Affiliate-Marketing ist man als Publisher und als Merchant immer wieder mal auf den Support eines Affiliate-Netzwerks angewiesen. Viele haben da so ihre Erfahrungen gemacht, die dann auch mal als Einzelfallbeschreibungen ihre Runde durch die Blogs oder die einschlägigen Foren machen.

David Deutsch hat nun den großen Support Test der Affiliate Netzwerke gestartet. Unter verschiedenen Namen hat er die großen Netzwerke angeschrieben und um Unterstützung bei unterschiedlich komplexen Problemen gebeten. Die Antworten wurden dann nach der Zeit bis zur Antwort, Qualität der Antwort und erkennbarem Benühen um eine qualifizierte Antwort bewertet.

Die Ergebnisse sind interessant. Lediglich SuperClix, webgains und affiliwelt gekamen die Note “Sehr gut” und belegen damit die Spitzenpositionen. Abgeschlagen auf dem letzten Platz landet affilinet, die 50% der Fragen gar nicht beantworteten und für die beiden anderen Antworten jeweils mehr als neun Tage benötigten. Auch zanox als zweiter vermeintlicher Marktführer bekommt nur ein “Ausreichend” und landet auf Platz 6. Sehr wahrscheinlich gibt es groß und klein bei den Affiliate-Netzwerken aber auch schon gar nicht mehr, weil es eine Verschiebung gibt, die Sascha vor einigen Tagen schon prognostizierte.

Danke David für den aufschlußreichen Test, obwohl ich Jojo auch ein wenig unterstützen möchte, der einwendet, dass es in Support-Fragen sehr individuelle Unterschiede geben kann, zum Beispiel durch Umsatzhöhe ider persönliche Kontakte.

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Abriss-Party bei Basic Thinking

Donnerstag 8. Januar 2009 von Michael Zander

Als Meldung ist der Verkauf von Basic Thinking bereits nach wenigen Stunden kalter Kaffee. Wem soll ich das noch erzählen, wenn nahezu alle relevanten Blogs, Spiegel online, Bild und wer weiß ich noch alles darüber berichten.

Was sich allerdings in den Kommentaren der beiden eBay-Artikel abspielt finde ich doch erwähnenswert. Im Stile einer klassischen Abriss-Party scheinen die Regeln des menschlichen Anstands vor der Tür zu bleiben. Getreu dem Motto “Der Letzte macht das Licht aus wirft die Scheiben ein” finden sich dort unzählige Spam-Kommentare, die nicht einmal notdürftig verborgen werden. Das Programm reicht vom Pushen der eigen Auktionen bis hin zu den absurdesten Angeboten, die freiwillig nie einen Link bekämen. Wer sich Mühe gibt, verpackt das noch in eine Kurz-URL.

Ganz abwegig ist die Abriss-Stimmung aber wohl nicht. Die enge Verzahnung mit der Person Robert Basic und die sehr werbeträchtig kommunizierte Ankündigung seiner neuen Projekte werden wohl eine Ruine hinterlassen. Die erstklassige Verlinkung wird den endgültigen Einsturz sicher noch etwas herauszögern, aber nicht endgültig verhindern. Einen guten Preis wird Robert trotzdem erzielen, obwohl einige Web-Promis bereits dankend ablehnen.

Gar nicht nachvollziehen kann ich die Position, die Basicthinking-Auktion erweise der Blogosphäre einen guten Dienst oder zeige gar allgemein den Wert von Blogs. Über Jahre hat Robert sich den Titel des deutschen Alpha-Bloggers erarbeitet. Er trägt ihn sicher mit einer gewissen Berechtigung und nutzt seine Bekanntheit nun für den allseits zu beobachtenden Rummel. OK, der fällt heftiger aus, als viele erwartet haben. Aber wenn eBay die stattlichen Gebühren im Sack hat, werden wir alle wie gewohnt weiterbloggen. Auf Besucherströme oder vergleichbare Preise für angebotene Blog-Projekte werden wir allerdings vergeblich warten.

Ein kurzer Gedanke noch zur Art und Weise des Verkaufs: Den Weg über eBay verstehe ich nicht, zumal ein Ausstieg über eBay allgemein als letzter Ausweg gilt. Die einzige Erklärung ist der PR-Effekt fürs Ego. Bild & Co. hätten wohl kaum über einen ganz normalen Verkauf berichtet. Finanziell hätte jeder andere Weg aber auf jeden Fall mehr eingebracht, wenn man bedenkt, welche Position und Kontakte Robert Basic in der Online-Welt hat.

Noch was fällt mir gerade auf: Ganz so clever hat unser aller Alpha-Blogger sein Vorzeige-Blog aber nicht geboren. Sonst hätte er wohl auch die Bindestrich-Variante gesichert, die sich bei Sedo mit Sicherheit gerade bester Klickraten erfreut. Auch wenn es bisher wohl auf Verlinkungen ankam, lassen Print-, Radio- und TV-Berichte die Type-Ins wohl in die Höhe schnellen.

Nachtrag (09.01., 8:00): Mittlerweile ist jemand mit dem eisernen Besen durch das Blog. Viele Spam-Kommentare sind verschwunden. Leider mit dem Ergebnis, dass die verbliebenen Kommentare durch häufig genutzte Bezüge auf Kommentar-Nummern kaum noch nachvollziehbar sind.

Und die Auktion ist jetzt auch gestartet. Der Unterhaltungswert wird sich allerdings in Grenzen halten, da es sich um eine von eBay unterstützte Premium-Geschichte handelt, für die man sich per Fax registrieren und freischalten lassen muss.

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Ich glaube ich brauche einen neuen PC

Freitag 19. Dezember 2008 von Michael Zander

Irgendwann – es muss wirklich lange her sein – habe ich mich von meinem Desktop-PC verabschiedet. Irgendwas mit 486 stand drauf, im Laden gab es so etwas schon lange nicht mehr. Damals habe ich noch studiert, was lag da näher als der Einstieg in die moderne Welt des mobilen Computerns? Mehr als eine gebrauchte Kiste vom PC-Dealer an der Ecke war allerdings nicht drin. Immerhin stand P133 drauf – ein Quantensprung im Vergleich zu seinem Vorgänger.

Jahrelang hat der Kleine mich treu begleitet. Gemeinsam trotzten wir der rasanten Entwicklung seiner Nachfolger. Nicht rasend schnell, aber man ist ja bescheiden. Ein paar Blogs, Internet, hier und da ein Affiliate-Programm oder ein kleiner AdSense-Code – das geht alles auch mit Windows 95 und dem IE 4punktirgendwas.

Aber es kam wie es kommen musste. 2008 sollte kein gutes Jahr in unserer Beziehung werden. Irgendwann nach Ostern verabschiedeten sich die ersten Tasten. Erst reagierten Sie nur noch auf den dritten Anschlag, dann zerbröselten sie beim Versuch, sie einer gründlichen Säuberung zu unterziehen.

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note2Aber so leicht ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Irgendwo auf dem Dachboden verstaubte noch die alte Desktop-Tastatur, kurzerhand wieder in Betrieb genommenwurde. Der Schreibkomfort hat sich dadurch sogar verbessert. Leider passt der Kleine seitdem nicht mehr in die Notebook-Tasche, die kurzerhand einer Notlösung weichen musste. Natürlich ein Kompromiss, aber es ging. Im Urlaub war diese nahezu wasserdichte Lösung sogar sehr angenehm.

Irgendwie hat es mir der Kleine aber wohl doch übel genommen. Vielleicht schrie er aber auch nur nach seinem wohl verdienten Ruhestand. Auf jeden Fall zeigte der Akku unmittelbar nach dem Urlaub erste Anzeichen von Ermüdung. Die Zeiten zwischen zwei Steckdosenaufenthalten reduzierten sich im Laufe einer Woche von 90 auf unter 10 Minuten. Dann reichte es nicht mal mehr zum Booten. Auch zum Betrieb mit Netzteil ließ er sich nicht bewegen.

Während mein kleiner Helfer unsere Beziehung wohl endgültig aufgegeben hatte, war ich zu diesem Schritt noch nicht bereit. Für den naheliegenden Versuch einer einfachen Neubestellung eines Akkus ließ ich mich von einer Supportmitarbeiterin, die wahrscheinlich meine Tochter sein könnte, gnadenlos auslachen. Noch während sie was von „Firmenmuseum“ erzählte, legte ich auf und versuchte mein Glück bei eBay. Pustekuchen, zwei Modelle mit defektem Akku hätte ich meinem kleinen Rechenknecht zur Seite stellen können. Aber Gesellschaft hatte er ob seines störrischen Verhaltens nun wirklich nicht verdient.

Kurz vor der Aufgabe meldete sich der Bastler in mir. Nun ja, zumindest hatte ich als Kind mal den einen oder anderen Kosmos-Elektronik-Kasten. Eine neue Energieversorgung musste her. Unabhängigkeit vom Stromnetz war natürlich die Voraussetzung. Wofür hat man denn ein Notebook? Außerdem arbeite ich recht ländlich, wo auch schon mal der Strom für ein paar Stunden ausfällt.

Tatsächlich war es gar nicht so kompliziert. Zwei Stunden, einen Besuch beim Dynamo-Dealer meines Vertrauens, vier Meter Kabel und einen beim Abisolieren gequetschten Finger später stand der Prototyp meines Trimm-Notebook-Rads.

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Die ersten Tests zeigten schnell, dass es klappte. Nach einer knappen Woche, in der das Mistding etliche Male wegen Energiemangel aufgrund fehlender Fitness abstürzte, hatte ich die nötige Kondition und die Technik raus, um zumindest eine Stunde am Stück zu arbeiten.
Zugegeben, so richtig mobil ist die Lösung auf den ersten Blick noch nicht. Mit ein wenig Fantasie und körperlichem Einsatz habe ich es aber immer hinbekommen, ich fahre schließlich einen Kombi. Und meine zunehmende Fitness und die neidischen Blicke derjenigen, deren Akku immer genau dann versagt, wenn sie fern jeder Steckdose im Stadtpark sitzen, sind mir den Aufwand wert.

Während ich gemütlich radelnd diese Zeilen schreibe, blitzt mich das Display in unregelmäßigen Abständen an. Es ist so, als würde mein Notebook mich fotografieren. Das BKA-Gesetz hat erst vor ein paar Stunden den Bundesrat passiert, ob das die erste Online-Durchsuchung ist? Wirkliche Anzeichen dafür kann ich allerdings nicht entdecken. Wahrscheinlich ist es viel banaler. Wenn jetzt auch noch das Display seinen Geist aufgibt, ist wohl auch meine Geduld am Ende. Dann haben entweder die Jungs von Webmasters on the Roof ein Einsehen, oder ich gehe den beschwerlichen Weg einer Investition in ein neues Gerät …

Oh, fast hätte ich vergessen, dass Marcus so gaaanz am Rande erwähnte, dass die Jury durchaus auch bestechlich wäre. Was kann ich in die Waagschale werfen? Die Playmates sind langfristig gebunden, meine PR9-Links habe ich anderen versprochen. Wie wäre es, wenn ich zum WOTR-Hörertreffen komme und euch beim Abreißen der Eintrittskarten helfe? Dann könnt ihr euch um die wichtigen Dinge kümmern. Ich habe an dem Abend eh nichts vor, da ich es versäumt habe, mich rechtzeitig anzumelden …

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Wo sind die Affiliate-Betrüger?

Dienstag 25. November 2008 von Michael Zander

Da titelt die Internet World Business gestern in bester BILD-Manier “Affiliate-Betrug nimmt zu” und löst damit einen in diesem Umfang wohl einzigartigen Sturm der Entrüstung in der Branche aus. Quer durch die Blogs zieht sich eine Welle empörter Stellungnahmen.

Von anfassbarer Inkompetenz über voreilige Geständnisse (“Wir sind alle Betrüger”) und spontane Abo-Kündigungen bis hin zu sachlichen Erklärungen reicht das Repertoire. Selbst medizinische Diagnosen werden herangezogen.

Inhaltlich ist damit eigentlich alles gesagt. So weit, so schlecht. Denn die oben zitierten und viele andere Blogs, die darüber schreiben, erreichen in erster Linie Insider. Und die sind sehr wohl in der Lage, diese journalistische Katastrophe der IWB zu entlarven.

Als sei sie sich ihrer Verantwortung nicht bewusst, diskreditiert die IWB eine ganze Branche auf der Grundlage eines einzigen vermeintlichen Experten, der sich auf den ersten Blick als solcher disqualifiziert. Vielleicht hätte man jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt …

Auch wenn ich als juristisch interessierter Nicht-Jurist keine Grundlage sehe, halte ich eine Gegendarstellung in der nächsten Ausgabe der IWB für das einzige Mittel, den angerichteten Schaden wieder zu korrigieren. Und zwar auf der Titelseite in gleicher Größe. Das müssen BILD & Co. schließlich auch, wenn sie mal wieder Mist gebaut haben.

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kuk: Publisher-Ansprüche, Interview, Inhouse-Programme, SMO-Kampagne

Dienstag 25. November 2008 von Michael Zander

Die Zeit ist gerade etwas knapp, hier 4 lesenswerte Meldungen in aller Kürze:

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Mit Google in die Zeitmaschine

Mittwoch 1. Oktober 2008 von Michael Zander

Zum zehnten Geburtstag, den die Mutter aller Suchmaschinen unlängst feierte, spendiert Google den ältesten noch verfügbaren Suchindex. Dieser stammt aus dem Jahr 2001 und berücksichtigt die Inhalte von immerhin schon 1.326.920.000 Webseiten.
Die Suche mit Google anno 2001 liefert echt interessante Ergebnisse. So war mir beispielsweise gar nicht bewusst, dass der Begriff SEO vor 7 Jahren noch gar keine Rolle spielte. In den SERPs finden sich auf der ersten Seite die kuriosesten Begriffe, die man damals wohl mit SEO abkürzte, mit der Suchmaschinenoptimierung hat das nichts zu tun. Und die Domain seo.com belegte übrigens ein Laser-Spezialist.
In den Suchergebnissen bietet Google die Möglichkeit, den aktuellen sowie den damaligen Stand der gefundenen Seiten zu betrachten. Danke Google, ein tolles Spielzeug.

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