Archiv für die 'kurios' Kategorie

Ich glaube, Sie haben schlechten Sex …

Dienstag 12. Juni 2007 von Michael Zander

Mit diesen Worten beendete vor einer Minute eine Callcenter-Mitarbeiterin von Versatel ihren Anruf bei mir, in dem ich ihr entschieden aber durchaus freundlich mitteilte, dass ich mit meinem Telekom-Tarif sehr zufrieden bin und nicht zu ihrem Unternehmen wechseln will. Bevor ich antworten konnte, hatte sie aufgelegt.
Sind das die neuen Methoden im Telefonmarketing? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Telekom und der individuellen Sexqualität? Wird die besser mit Versatel? Fragen über Fragen, auf die ich auf der Versatel-Homepage keine Antwort gefunden habe. Auch die Google-Recherche bringt mich nicht weiter. Offensichtlich sind da noch Lücken bei den Keywords zu stopfen, die im Callcenter schon besetzt sind …

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Guerilla Marketing 0.1

Freitag 1. Juni 2007 von Michael Zander

Heute vor 40 Jahren erschien das legendäre Beatles-Album “Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“. Für das ARD-Morgenmagazin, das mich im kleinen Fenster auf dem Zweitmonitor in den Tag begleitete, war das ein Tagesthema wert. Studiogäste, Zeitzeugen und kleine Filmchen beleuchteten noch einmal die Hintergründe. Besonders unterhaltsam fand ich die Legenden und Verschwörungstheorien rund um Paul McCartney (Paul is dead) und die auf der Scheibe versteckten Botschaften.
Viele hielten das ganze Mysterium rund um Gruppe und Album für eine Marketing-Kampagne der besonderen Art. Und die hat doch wunderbar funktioniert – ganz ohne Blogs, social Web, Communities und ähnlichen Schnickschnack. Es gab noch nicht mal ein Internet.
Mich lässt der Gedanke nicht los, wie es ausgesehen hätte, wenn das Album 40 Jahre später erschienen wäre. Beatles-Watchblog, Beweise und Indizien bei Youtube, Forumsdiskussionen, Auseinandersetzungen in Communities – das volle Programm eben. Schneller wäre es auf jeden Fall gegangen, viel mehr Menschen hätten sich aktiv beteiligt. Ob das Ergebnis, eines der erfolgreichsten Alben der Musikgeschichte, erreicht worden wäre, möchte ich bezweifeln. War früher möglicherweise doch alles besser, oder war allein die Musik entscheidend und der Marketing-Kram drumrum eher unbedeutend?

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Mit Google durch die Straßen schlendern …

Freitag 1. Juni 2007 von Michael Zander

… und hier und da ein wenig spannen Eindrücke sammeln. Bei uns noch Utopie, in den USA bereits Realität. Mit Street View präsentiert Google eine neue Dimension der Möglichkeiten von Google Maps. 360°-Ansichten vermitteln ein völlig neues Mittendrin-Gefühl.
Immer mehr Seiten beschäftigen sich mit dem Thema und zeigen kritische und kuriose Auswüchse der Bilder und Karten von Google – zum Beispiel googlesightseeing oder streetviewr.
Ich weiss nicht, was ich davon halten soll, ein wenig macht es mir Angst.

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E-Mail Werbung fällt auf

Donnerstag 31. Mai 2007 von Martina Meergans

Mir fiel gerade ein Banner ins Auge, den ich einfach mal hier poste:

adimage

adimage 1

… und dann ein Screenshot von meinem Thunderbird:

posteingang

Dann mal gute Nacht :)

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Google Bildersuche mit Gesichtserkennung

Montag 28. Mai 2007 von Henrik Teichmann

Google arbeitet ja schon länger daran die Bildersuche zu verbessern, und die gezeigten Elemente in einem Bild zu erkennen und mit Keywords zu verknüpfen. googlesystem.blogspot.com hat jetzt einen unbekannten Parameter für die Suche veröffentlich. Mit “&imgtype=face” kann man die Gesichtserkennung aktivieren. Ein schönes Beispiel ist die Suche nach Paris und Paris mit aktivierter Erkennung.

In der Blogosphere wird momentan noch nach weiteren Parametern gesucht, z.B. “women” “dog” - ich bin gespannt was Google noch alles andere erkennen kann ;)

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Tintenkiller

Sonntag 27. Mai 2007 von Martina Meergans

Werbung in den eigenen Print-Medien, zumindest am heimischen Rechner. Nie wieder Druckerpatronen kaufen müssen. Und eine tolle Möglichkeit, regional und personalisiert zu werben? Das Ganze funktioniert so:
Es wird ein spezieller Treiber installiert, der sich zwischen den Drucker und den Rechner schaltet. Bei jedem Ausdruck wird sich mit der Datenbank des Anbieters PrintCast verbunden. Dort hat man natürlich vorher genau angegeben, wie viel man verdient, welche PC-Ausstattung man hat und wofür man sich sonst noch interessiert. Dann wird Werbung ausgesucht und diese dann gleich schön auf dem Papier platziert, indem der normale Inhalt einfach auf 80% verkleinert wird und die restlichen 20% eben dann Werbung sind. Pro Werbeausdruck werden im persönlichen Guthaben einige Cent gutgeschrieben, die man dann später gegen eine neue Tintenpatrone eintauschen kann. Besonders *toll*: Druckt man eine ganze Seite NUR mit Werbung aus, gibt es Sonder-Cents. Na klasse. Ich verballer meine Tinte, um Werbung auszudrucken und bekomm dann später neue Tinte. Im Sternchentext zu “kostenlos drucken” weist PrintCast dann noch auf Folgendes hin:

Sie müssen lediglich im passenden Maße Werbung ausdrucken.

Ich frage mich: Wie viel ist ein passendes Maß? Für eine ganzseitige Werbung erhalte ich 50 Cent, bei der ergänzenden Werbung hängt es davon ab, wie vollständig meine Registrierungsangaben sind und vermutlich auch, ob eine passende Werbung überhaupt vorliegt. Die Druckerpatrone gibt es dann für ca. 50 €, aber man kann - natürlich - den Differenzbetrag auch zahlen, wenn man sich erdreistet hat, zu viel ohne Werbung zu drucken.
Der Anbieter betont außerdem, dass es ja zur Müllvermeidung diene - da ja die Werbung hochpersonalisiert ausgeliefert wird und somit Streuverluste vermieden werden. Aha. Ohne Streuverluste kein Müll. Und so sieht dann beispielsweise eine ganzseitige Werbung aus (hoch personalisiert natürlich):

Brief printcast

Da das Ganze nicht wie bei Online-Werbung relativ einfach trackbar ist, müssen Unternehmen hier wieder vermehrt mit Landingpages arbeiten - z.B. www.anbieter-xy.de/printcastangebot

Schließen möchte ich meinen Beitrag mit den Worten der PrintCast-Seite:

Die Revolution im Web 3.0!

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Liebe ist…

Freitag 18. Mai 2007 von Martina Meergans

…wenn man ein Produkt bestellt. Ich habe gerade ein sehr schönes Video entdeckt, ein Gespräch von Advertiser zu Consumer - in Form eines Mannes und einer Frau. Das nenne ich doch mal Dialogmarketing…

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Arbeitsmarkt der Zukunft?

Mittwoch 16. Mai 2007 von Martin Eckhard

Das man im Netz auf durchaus kuriose Angebote stößt ist ja nichts neues mehr, aber was ich davon halten soll weiß ich wirklich nicht. Wenn der Preis bis zum Ende der Auktion in etwa so bleibt (z.Zt. 805 Euro), kann der Herr in Zukunft jeden Freitag bei mir sauber machen. Die restlichen Tage vermieten ich seine Arbeitskraft dann an all meine Freunde und Bekannte.

Die Frage ist nur, ob das auf Rechnung geht, oder ob ich dann auch Lohnnebenkosten an der Backe habe?

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Ausbildung ab 1 €?

Donnerstag 10. Mai 2007 von Martina Meergans

Dass eBay gerne Marktlücken besetzt, war mir ja bereits bekannt. So reagiert der Auktionsdienst wohl auf den steigenenden Bedarf an Ausbildungplätzen. Bei eBay gibt es eben alles ;).

ebay bildung

Weitere sehr schöne Anzeigen aus dem lustigen Adwordsland gibt es übrigens auch hier.

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Zukunftsvision Suchmaschinen

Mittwoch 18. April 2007 von Martina Meergans

“Auf gut Glück” suchen? Sich auf social search verlassen? Wie sieht denn nun das Web 3.0 aus?

Wie oft hat man sich schon gewünscht, dass die “Künstliche Intelligenz” endlich mitdenken kann?
Wer wollte nicht schon immer einmal mit Google chatten?

In dem kuriosen Zukunftsvideo wird das virtuelle Google Brain vorgestellt - und ich bin mir gar nicht einmal so unsicher, dass Google schon in den Labs daran arbeitet ;).

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