Mittwoch 15. April 2009 von Michael Zander
Hier mal wieder ein paar Meldungen in aller Kürze:
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Dienstag 24. März 2009 von Michael Zander
Ich verfolge schon länger einen Fußball-Bundesligisten bei Twitter. Einen bequemeren Weg, immer mit den neuesten Informationen versorgt zu sein, gibt es eigentlich nicht. Nun habe ich eben den Internet-Verantwortlichen des Vereins kontaktiert und ihn um ein kleines Interview zum Einsatz von Twitter für eines meiner Fußball-Blog gebeten. Die Antwort kam ebenso schnell wie überraschend:
Wir sind in keinster Weise bei Twitter aktiv.
Ich habe mir den Twitter-Account dann noch einmal angeschaut. Dort finde ich das offizielle Vereinslogo auf einem Hintergrund in den Vereinsfarben, den Verweis auf die offizielle Homepage und zahlreiche Tweets mit Nachrichten von der Homepage.
Klassischer Fall von reingefallen, da bin ich wohl einem Faker gefolgt. Offensichtlich bin ich aber nicht alleine. Eine kurze Google-Recherche liefert den Beweis. Auch in anderen Blogs und auf Webseiten wird der Fake-Account als offiziell dem Verein zugeordnet.
Nun gut, solange der Faker über Twitter lediglich die offiziellen Meldungen des Vereins verbreitet, entsteht kein direkter Schaden. In Zeiten, in denen Twitter Meinung macht, wie die jüngsten Geschehnisse um den Amok-Lauf von Winnenden brutal bewiesen haben, mag ich mir aber gar nicht vorstellen, was man damit anstellen könnte …
Twitter untersagt in seinen Nutzungsbedingungen selbstverständlich die Nutzung fremder Namen und Marken. Für die Durchsetzung der Namensrechte ist allerdings die Kenntnis der missbräuchlichen Nutzung erforderlich. Und da wird es schwierig. Viele kleine und mittelständische Unternehmen wissen oft nicht einmal, dass es Twitter gibt, auch bei großen Marken kann man nicht sicher sein. Und selbst wenn, auf die Idee, dass jemand die eigene Marke missbraucht, muss man erst einmal kommen, wenn man nicht gerade Web-2.0-Experte ist.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich bei meiner Entdeckung um einen Einzelfall handelt. Kennt jemand weitere Fake-Fälle?
Eine Lösung des Problems fällt mir spontan nicht ein. Ich werde weiter recherchieren und hier berichten. Vorschläge werden in den Kommentaren gerne entgegen genommen.
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Montag 23. März 2009 von Michael Zander
Zum Wochenstart ein paar kleine Fundstücke und Meldungen, die es aus Zeitgründen nicht in eigene Beiträge geschafft haben:
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Dienstag 17. März 2009 von Michael Zander
Twitter erlebt im Moment einen unglaublichen Hype. Neben den todlangweiligen Twitterern, die nichts mitzuteilen haben bis auf “Ich gehe jetzt aufs Klo” oder “Hilfe, meine Strumpfhose hat eine gaaaaanz lange Laufmasche” gibt es bei Twitter durchaus auch Menschen, die etwas zu sagen haben und einen echten Mehrwert für ihre Follower durchs Netz zwitschern.
Auch immer mehr Firmen und Geschäftsleute entdecken Twitter für ihre Zwecke. Das ist ein spannendes Thema, das hier demnächst sicher mal vertieft wird. Jetzt wird erst einmal eine kleine Serie zu “Berufsgruppen bei Twitter” gestartet. Hier sind die beiden ersten:
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Im Shopbetreiber-Blog gibt es eine
Liste der twitternden Shop-Betreiber. Wer dort noch nicht aufgeführt ist, darf sich in den Kommentaren melden. Die Shop-Twitterer-Liste wird kontinuierlich fortgeschrieben.
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Auch die Suchmaschinenoptimierer haben Twitter für sich entdeckt. Denen hat sich tekka in der
Liste der twitternden SEOs angenommen. Auch die Twitter-SEO-Liste wird fortgeschrieben und kann per Kommentar ergänzt werden.
Die Serie der twitternden Berufsgruppen möchte ich in unregelmäßigen Abständen fortsetzen. Vorschläge für weitere Listen nehme ich in den Kommentaren gerne entgegen.
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Donnerstag 12. März 2009 von Michael Zander
Viele Betreiber von Webseiten beklagen sich über mangelnde Conversion ihrer Affiliate-Programme. Manchmal sind es wirklich nur Kleinigkeiten, die aus einem lahmen Partnerprogramm einen Affiliate-Hit machen können.
Sascha Preisegger, vielen besser bekannt als der MontiMan, hat für das Affiliate-Marketing-Blog von 100partnerprogramme in die Trick-Kiste gegriffen und präsentiert 10 Tipps für bessere Conversion. Echt lesenswert!
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Mittwoch 11. März 2009 von Michael Zander
Der Frage, wann ein Newsletter oder Standalone-Mailing die besten Ergebnisse liefert, beschäftigt schon lange viele Webmaster. Irgendwann haben sich der Dienstag und der Donnerstag herauskristallisiert. Es ist jetzt nicht erforderlich, dies mit Studien zu belegen, ein Blick ins eigene Postfach belegt dies mehr als deutlich. Da wird mir kaum jemand widersprechen können.
Im EmailMarketingBlog bin ich eben auf eine Studie aufmerksam geworden, die die im Privatbereich allseits lange praktizierte DI-DO-Theorie ordentlich auf den Kopf stellt:
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Der Donnerstag liefert das schlechteste Ergebnis und der Dienstag schneidet auch nicht viel besser ab.
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Das Wochenende ab Mittags ist der beste Versandzeitpunkt für E-Mails.
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Morgen- und Abendstunden sind nicht zu empfehlen.
Ich finde diese Ergebnisse schon erstaunlich, brechen sie doch mit einer lange erfolgreich praktizierten Methode. Ich lade mir die Studie jetzt einmal herunter und schaue sie mir genauer an.
Hier gibt es die 14-seitige Studie zum kostenlosen Download: E-Mail-Studie 2009
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Mittwoch 11. März 2009 von Michael Zander
Letztes Wochenende habe ich die SEO-Campixx in Berlin besucht. Das Hotel am Müggelsee weckte Erinnerungen an Jugendherbergsaufenthalte in der Schulzeit, war bis auf ein paar kleine Einschränkungen aber sehr gut für eine derartige Veranstaltung geeignet. Die auf den ersten Blick von vielen Teilnehmern bemängelte Entfernung zum Zentrum (fast 30 km) erwies sich durchaus als Vorteil. Die von anderen Veranstaltungen bekannte Cliquenbildung zum gemeinsamen “Landgang” blieb aus, was das Networking förderte.
Die SEO-Campixx war geplant als Kombi aus Kongress und Barcamp, wobei die Barcamp-Elemente leider ein wenig zu kurz kamen. Das hat aus meiner Sicht in erster Linie nicht daran gelegen, dass diese Art des Tagens mit SEOS nicht funktioniert, wie einige im Vorfeld befürchteten, sondern vor allem an der Dichte und Qualität des Seminar-Teils.
Wenn man sich schon nicht entscheiden kann, welche der bis zu fünf parallel laufenden Sessions man besuchen soll, entscheidet man sich halt nicht so schnell, ein zusätzliches Barcamp-Thema anzubieten oder zu besuchen. Wer sich einen Überblick über die Themen der Konferenz-Sessions verschaffen möchte, der findet bei Günther Giani auf Affiliate-Marketing eine schöne Zusammenfassung. Dort sind auch die veröffentlichten Vorträge verlinkt.
Ich möchte hier gar nicht tief in die Inhalte einsteigen, das haben bereits einige Referenten und Besucher getan. Die wohl umfangreichste Berichterstattung hat Sascha zusammengestellt. Er widmet den verschiedenen Aspekten der SEO-Campixx eigene Beiträge, die im ersten Eintrag zur SEO-Campixx verlinkt sind.
Links zu weiteren Berichten von der SEO-Campixx
Die folgenden Referenten haben etwas über die SEO-Campixx bzw. ihre Vorträge geschrieben:
Und hier noch ein paar Besucherstimmen:
Mit Sicherheit habe ich einige Berichte vergessen. Wer noch in die Liste möchte, der melde sich einfach in den Kommentaren.
Dank an die Veranstalter der SEO-Campixx
Man kann es nach einer solch tollen Veranstaltung, die eine durchweg positive Resonanz hervorruft, nur immer wieder wiederholen: Dankeschön an den SEOnauten als Veranstalter sowie an Jogging-Marcus und den Orga-Tony vom Organisationsteam für das tolle Wochenende. Ihr könnt sicher sein, dass die gesamte Branche sehnsüchtig auf eine Neuauflage der SEO-Campixx wartet. Ich wage die These, dass am Müggelsee eine neue Onlinemarketing-Legende geboren wurde, die sich lange halten wird.
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Sonntag 8. März 2009 von Michael Zander
Ich habe am Wochenende auf der Seocampixx hin und wieder einmal ein Zitat getwittert, das ich für besonders veröffentlichenswert hielt. Bisher habe ich noch kein Tool gefunden, das mir erlaubt, Audio-Tweets mit dem Handy aufzunehmen und direkt zu veröffentlichen. Dann wären es viel mehr geworden. Hier erst einmal meine gesammelten Zitate:
1. Wir haben doch schon zusammen gesoffen, ODER? (2)
2. Porno, das ist die Zukunft! (1)
3. Hackt lieber auf mir rum als auf den anderen … (1)
4. Wenn alle Affiliates zu euch kommen, werdet ihr doch auch wie Zanox. (1)
5. Ich bin ein wenig aufgeregt, weil ich dich mal wieder live sehe. (2)
6. Ich bin zwar nicht besonders schlau, dafür aber süß! (2)
7. Darf ich mich mal an deiner Oberweite vorbeischmuggeln? (2)
8. Du musst einfach professualer werden! (2)
Edit: Hier geht es weiter mit den Zitaten aus den Kommentaren, damit nichts untergeht:
9. Wer von euch kennt das Wort ‘behumsen’ nicht? (1)
10. Du stehst bei der Suche nach ’Seoline’ auf der 1″ .. “Ach? .. so genau interessiert mich das nicht. (2)
Ich habe ganz bewusst darauf verzichtet, Namen dazu zu schreiben. Manchmal gab es nicht nur den Verfasser einer bewegenden Nachricht, sondern auch einen klar erkennbaren Empfänger. Mit Sicherheit hat noch jemand weitere Zitate aufgeschnappt, die einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. Hier sind schließlich nur die, die ich beim Rauchen, auf dem Gang und in den Sessions aufgeschnappt habe, an denen ich teilgenommen habe. Weitere Zitate bitte in die Kommentare schreiben.
Ab sofort hat nun jeder die Gelegenheit, Tipps abzugeben, wer einen Spruch losgelassen hat, und an wen er gegebenenfalls gerichtet war. Hinter den Zitaten steht eine Eins, wenn nur Absender oder Empfänger eines Spruchs klar zuzuordnen ist, eine Zwei besagt, dass beide Seiten zweifelsfrei bekannt sind. Verseht bitte auch neue Zitate in den Kommentaren mit einer Zahl. Für jede richtige Zuordnung gibt es einen Punkt. Wer am Ende am meisten Punkte hat, bekommt ein T-Shirt mit seinem Lieblings-Zitat. Regeln und sonstigen Quatsch gibt es nicht.
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Montag 2. März 2009 von Michael Zander
Mir persönlich ist es heute gegen 13 Uhr aufgefallen. Irgendwie kamen einige Newsletter, nach denen man sonst die Uhr stellen kann, nicht an. Auch sonst war mein Outlook sehr schweigsam. Spätestens der Blick in den verwaisten Spam-Ordner hätte mich stutzig machen müssen.
Da ich in den letzten Monaten mehrfach kurzfristige Ausfälle meines Exchange-Postfachs hatte, habe ich dann erst einmal abgewartet. Gegen 15 Uhr habe ich dann doch den Platin-Support kontaktiert. Die freundliche Dame klärte mich auf, dass ich mit meinem Problem nicht alleine sei, weil viele Exchange-Kunden betroffen sind. Neben der Bitte um Geduld versprach sie mir einen Rückruf mit Informationen zur genaueren Problemanalyse und vor allem deren Behebung.
Muss ich erwähnen, dass dieser nicht erfolgte? Um 20 Uhr habe ich dann erneut angerufen und landete bei einem Mitarbeiter, der zumindest ein wenig mehr Informationen hatte. Beim Aufspielen eines Patches habe man festgestellt, dass Probleme mit allen Exchange-Servern auftreten. Man sei mit Hochdruck und einem zusätzlichen Team dabei, die Server zu reanimieren. Auf mehrmalige Nachfrage musste er zugeben, dass auch keine Fehlermeldungen ausgeliefert wurden - weder für versandte noch für empfangene Mails. Zu einer Aussage, ob in der Ausfallzeit empfangene oder verschickte Mails ausgeliefert werden, wenn das System wieder läuft, konnte oder wollte er keine verbindlichen Aussagen machen. Er betonte mehrfach, dass Tausende Kunden betroffen seien, und riet mir zum “Prinzip Hoffnung”. Immerhin teilte er meine Bedenken, bezüglich des Umgangs mit dem Problem und sah die Verantwortung bei “seinen” Technikern. Die Statusseite von 1&1 beteuert übrigens fortwährend, es sei alles in Ordnung.
Die ganze Geschichte und der Umgang damit werfen bei mir einige Fragen auf:
- Wie kann es sein, dass das Aufspielen eines Patches nicht auf einem Test-System ausprobiert wird?
- Warum ist man nicht in der Lage die betroffenen Kunden, die ausschließlich aus dem Business-Bereich kommen, zu informieren?
- Warum ist man nicht in der Lage, ein Backup aufzuspielen, wenn man bemerkt, dass ein Patch in die Hose geht?
- Warum schafft man es nicht, die Support-Mitarbeiter ausreichend zu informieren, damit sie verärgerte Kunden zumindest vernünftig informieren und beraten können?
- Warum unterhält man eine Status-Seite, wenn man sie nicht zur Information betroffener Kunden nutzt?
Hat noch jemand weitere Frage? Bitte in die Kommentare. Es wäre schön, wenn sich dort weitere Betroffene melden würden, damit man 1&1 zumindest als Gruppe Betroffener mal mitteilen kann, was man von diesem Vorgehen hält.
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Freitag 30. Januar 2009 von Michael Zander
Dass man in Zeiten von Krisen auch mal auf etwas kreativere Mittel setzt, mag verständlich sein. Was sich das Unternehmen D&B DunTrade - der selbsternannte “größte Zahlungserfahrungspool in Deutschland wie auch weltweit zum kostenlosen Austausch von Zahlungserfahrungen” - heute erlaubt hat, grenzt an unternehmerischen Selbstmord.
In einer E-Mail legt man mir dar, woran ich bereits vor Monaten hätte erkennen können, dass CreaTV - das Unternehmen des ehemaligen RTL-Talkers Hans Meiser - in die Pleite schliddert. Natürlich hätte ich als D&B-Kunde schon frühzeitig gewusst, wie es um Herrn Meiser steht.
Nun gut, über diese Art der Akquise mag man moralisch unterschiedlicher Meinung sein. Ich halte sie für ein derartiges Unternehmen, das sich im extrem seriösen Finanzbereich bewegt, für unmöglich.
Völlig unstrittig ist allerdings die Art und Weise des E-Mail-Versands. Ein verrnünftiges Newsletter-Tool hält man bei diesem Unternehmen nicht für notwendig. Wozu auch, es geht ja auch eher um Spam, als um einen Newsletter. Statt dessen setzt man auf ein stinknormales E-Mail-Programm. Absender ist dann auch nicht eine info-Adresse, sondern der Name eines Mitarbeiters dieses Unternehmens. Dieser setzt aber noch einen drauf und verwendet statt des Bcc-Felds für die Empfänger das ganz normale Empfänger-Feld. Dort finde ich meine Adresse nun mit allen anderen Empfängern dieser Spam-Mail. Ich habe sie nicht jetzt doch gezählt, es sind bestimmt über 100 ganz genau 301 - hauptsächlich Pressevertreter und Redaktionen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Praktikanten freundlichen Mitarbeiter Manager Public Relations aus dem Hause D&B für diese Adressen. Wenn ich sie nicht selbst gebrauchen kann, finde ich bestimmt einen Spammer, der sie mir abnimmt.
Es ist mir völlig unklar, wie ein Unternehmen der Finanzbranche so blöd sein kann, mit einer einzigen E-Mail seinen Ruf derart zu ruinieren. Wer soll denen in Zukunft noch glauben, dass dort seriös gearbeitet und verantwortungsvoll mit Daten umgegangen wird?
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