Dienstag 26. Februar 2008 von Michael Zander
Nach dem letztjährigen Erfolg findet am 25. April 2008 zum zweiten Mal die SEMSEO Konferenz für Suchmaschinenmarketing (SEM) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) in Hannover statt. Hochkarätige Experten informieren über die beiden modernen Marketinginstrumente.
Unter dem Motto “Erfahren Sie, wie Sie bei Google ganz nach oben kommen!” erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Möglichkeiten von Suchmaschinenoptimierung und -marketing. Sie erfahren, welche Maßnahmen sie für Top-Rankings ergreifen müssen und wie sie für Online-Marketing-Kampagnen eine wirkungsvolle Erfolgskontrolle durchführen können.
Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf den fortgeschrittenen und momentan brandaktuellen Methoden der “Social Media Optimization” und “Latent Semantic Optimization”.
Die SEMSEO wendet sich an:
- Online-Marketing-Entscheider und -Mitarbeiter
- Marketingmanager, Mitarbeiter im Marketing
- E-Commerce- und Online-Marketing-Manager
- E-Business-Verantwortliche
- Betreiber kommerzieller Websites wie Shops und Firmensites
- Webmaster
- Werbe- und Webagenturen
Das Programm:
- Erfolgreiches Suchmaschinenmarketing
- Steuerung der Indexierung / Tags
- Social Media Optimization (SMO)
- Latent Semantic Optimization (LSO)
- Linkaufbau - Das A und O
- Der “Spamreport”
- SEO Klinik - Optimierungsberatung
Ich werde vor Ort sein und hier und an anderer Stelle über die aktuellen Entwicklungen berichten. Vielleicht trifft man ja den ein oder anderen …
Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://semseo.abakus-internet-marketing.de
Noch ein wichtiger Hinweis: Die Anmeldung zur SEMSEO berechtigt auch zur Teilnahme an der legendären “Pub-Konferenz” im englischen Pub “Jack the Ripper’s” am Kröpcke in Hannover am gleichen Abend. Ich habe sogar schon von Leuten gehört, die sich nur wegen der Abend-Veranstaltung anmelden, die alleine nicht mehr zu buchen ist.
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Montag 25. Februar 2008 von Michael Zander
Diese Frage begegnete mir letztens in einem Footer in einem Forum. Egal, ob sie echt ist oder ausgedacht, sie trifft auf jeden Fall den Kern der Sache. Das Internet ist aus dem Alltag der 12- bis 19-Jährigen nicht wegzudenken. Das belegt auch die jüngste Veröffentlichung des “Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V” (kurz BITKOM).
83 % der Jugendlichen nutzen das Internet täglich oder mehrmals pro Woche. Während es bei den Erwachsenen deutliche Unterschiede der Geschlechter gibt, sind die bei den Teenagern kaum festzustellen (85 % Jungen, 80 % Mädchen).
Das beliebteste Einsatzgebiet stellen ICQ & Co. mit 72 % gefolgt von E-Mail (60 %) und musikalischer Unterhaltung (50 %). Die folgende Grafik zeigt die verschiedenen Nutzungsarten getrennt nach Jungen und Mädchen:

Als Vater zweier Jungen in der Altersklasse kann ich diese Ergebnisse durchaus bestätigen. Interessieren würde mich noch, was mit den Inhalten ist, die sie gar nicht sehen sollen bzw. dürfen. Oder fallen Youporn & Co. unter Filme/Videos?
Hier gibt es den kompletten Bericht zur Internet-Nutzung Jugendlicher.
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Montag 11. Februar 2008 von Martina Meergans
eBay gab heute die Änderungen in Bezug auf Gebühren sowie des Bewertungssystems bekannt und reagiert somit auf die steigende Unzufriedenheit vorwiegend bei Privatverkäufern. Auch bei der Usabiliy soll es einige Änderungen geben, beispielsweise die (immer beliebter werdende) Sortierung nach Relevanz.
Insgesamt lässt sich sagen, dass eBay sowohl von Privat- als auch von gewerblichen Verkäufern nun eine günstigere oder kostenlose Einstellung von Artikeln realisiert. Im Gegenzug jedoch wird, ebenfalls auf beiden Seiten, die Verkaufsprovision erhöht.
Generell ist dieses Vorgehen zu begrüßen, damit man nicht schon im Vorfeld horrende Gebühren für Artikel bezahlt, die dann unter Umständen gar nicht verkauft werden. Dass dadurch eBay “vollgespammt” wird, glaube ich jedoch nicht - und wenn doch, muss dies die Relevanzsortierung beheben.
Eine geteilte Meinung hatte ich zu dem neuen Bewertungssystem, das künftig eingeführt wird. Demnach wird es keine negativen Bewertungen mehr geben: Verkäufer werden nur noch die Möglichkeit haben, ihrem Käufer eine positive Wertung zu hinterlassen oder eben gar keine.
Bisher haben Käufer aus Angst vor Rachebewertungen selbst bei schlechten Kauferfahrungen nicht immer ehrlich neutral oder negativ bewertet. Das erschwerte anderen Käufern, zwischen wirklich guten und weniger vertrauenswürdigen Verkäufern zu unterscheiden und hat außerdem die Glaubwürdigkeit unseres Bewertungssystems gefährdet, so eBay dazu.
Dem stimme ich generell zu, aber mir ist nicht bewusst, dass dieses Problem wirklich so ein großes Problem war. Zukünftig wird man dann also die schwarzen Schafe unter den Verkäufern leichter erkennen - dafür aber schlechte Käufer nicht? eBay hat auch dazu eine Antwort:
Da sich in der Regel Käufer bewusst für einen Verkäufer entscheiden, sind gerade Käufer auf detaillierte, genaue und ehrliche Bewertungen angewiesen.
Und an dem Punkt muss ich eBay dann doch Recht geben, denn immerhin hat der Verkäufer beispielsweise die Möglichkeit, die Ware erst nach Geldeingang zu versenden - und ist somit auf der sicheren Seite.
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Freitag 8. Februar 2008 von Michael Zander
Ich bin kein großer Freund von Webseiten, die komplett in Flash angelegt sind. Neben den Problemen, die Suchmaschinen damit haben, sind sie mir häufig zu überladen und / oder verspielt. Meist kommen dann auch noch die Inhalte und die Usability zu kurz.
In Ordnung finde ich den Flash-Einsatz bei Spielen und reinen Branding- oder Image-Seiten. Und wenn diese dann auch noch derartig gut gemacht sind wie der neue Auftritt des Kamera-Herstellers Leica, dann sollte man das auch mal lobend erwähnen und hier zeigen:

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Mittwoch 30. Januar 2008 von Michael Zander
Eines der momentan erfolgreichsten Blogs im deutschsprachigen Raum ist das Bestatterweblog. Unter dem Pseudonym “undertaker” beschreibt ein Bestatter Geschichten aus seinem Alltag. Der interessante Themen-Mix und vor allem seine wirklich ausgezeichnete Schreibe hievten ihn schnell in die Top10 der Blog-Charts. Das hat ihm nicht nur hervorragende Besucherzahlen eingebracht, sondern auch ein reges Interesse der Medien.
Jetzt gewährt Tom, wohl der Vorname des Undertakers, einen Blick auf die Schattenseiten des erfolgreichen Bloggens. Neben ignoranten Fragestellern, die einfach zu faul oder zu dumm sind, die Suche zu benutzen, geht es vor allem um Verlinkungsanfragen und Werbung. Aus fachlicher Sicht gefällt mir vor allem die folgende Passage:
“…betreiben wir einen Internetshop mit wunderschönen XYZ und es wäre doch eine Bereicherung Ihres Weblogs, wenn Sie an exponierter Stelle, etwa durch einen Flashbanner auf der Hauptseite, auf unsere Produkte hinweisen würden. Für das Zuverfügungstellen der Werbemittel würden wir in Ihrem Falle auch nichts berechnen. Wir verrechnen die Kosten hierfür stets nahtlos mit den Provisionen.”
Den gesamten Bericht gibt es hier: Mahlzeit
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Donnerstag 24. Januar 2008 von Michael Zander
… ist sicher der, wenn ein Angebot fertig ist, auf der entsprechenden Seite erreichbar ist und dann auch noch funktioniert. Das sollte eigentlich klar sein. Einen anderen Eindruck vermitteln immer wieder Pressemitteilungen, die in meinem Postfach oder auf den einschlägigen Portalen landen.
Neben dem Klassiker “Demnächst bieten wir …” finden sich darunter auch immer wieder Hinweise auf Angebote oder Produkte, die noch gar nicht zu nutzen sind. Wenn es sich dann auch noch um zeitkritische Dinge handelt, wie das Valentins-Angebot von buecher.de, auf deren Fauxpas mich eben der Newsletter der Internet World Business aufmerksam machte, fehlt mir jegliches Verständnis.
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Montag 21. Januar 2008 von Michael Zander
In einem Sondernewsletter weist mich der Schimmel Media Verlag - unter anderem Herausgeber verschiedener Fachinformationsdienste - auf sein neuestes Produkt hin. Mit www.businessworld.de möchte man den B2B-Bereich mit Videos versorgen. Aus der offiziellen Ankündigung:
Das professionelle Portal für Videos mit wirtschaftlichen Inhalten im B2B-Bereich ist einzigartig in Deutschland. Inhalte sind Firmen- und Produkt-Videos, die sich bislang in die Konsumer-Portale nicht angemessen einordnen ließen. Sie können interessante Geschäftskontakte herstellen, indem Sie selbst Videos hochladen, andere anschauen und weiterleiten.
Für eine Einschätzung, ob dort ein wirklich brauchbares Portal entsteht, ist es sicher noch zu früh. Auf jeden Fall besteht die Gefahr, ein Sammelbecken langweiliger Werbefilmchen zu werden, in dem die Rosinen so schwer zu finden sind wie bei Youtube & Co. Wenn das nicht passiert, bin ich zuversichtlich, dort in Zukunft die ein oder andere Minute zu verbringen.
Hier mal ein erster Versuch, ein Video von businessworld extern einzubinden:
Get Flash to see this player.
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Freitag 18. Januar 2008 von Michael Zander
Wer seine Onlineshopping-Aktivitäten hauptsächlich über Amazon oder ähnlich professionelle Anbieter abwickelt, der ist wahrscheinlich verwöhnt. Was mir jetzt mit einem gar nicht mal kleinen Onlineshop für Reitsportartikel passiert ist, muss nun wirklich nicht mehr sein:
- 2 Artikel bestellt, die im Shop als “Sofort versandfertig” gekennzeichnet waren.
- Für die Bezahlung Nachnahme gewählt, da nach Angabe des Shops nur dann sofortiger Versand erfolgt.
- Bestellbestätigung per E-Mail ohne Versandtermin oder ähnliches.
- Nach 7 Tagen (zu spät für das Geschenk!) kommt ein Paket. Inhalt nur 1 Artikel. Der aber in der falschen Farbe, ohne weitere Hinweise auf dem Lieferschein als Ersatzlieferung ausgewiesen.
- Der 2. Artikel wird auf dem Lieferschein mit “Lieferung in der 9. Kalenderwoche” ausgegeben. Klasse, das sind gefütterte Winterreitstiefel!
- Gestern (KW 3) Benachrichtigung über Nachnahmesendung im Briefkasten.
- Heute bei der Post abgeholt. Der Postbeamte kassiert lediglich den Warenwert und wundert sich darüber, dass der Shop die Nachnahmegebühr offensichtlich vergessen hat. Wird Ihnen dann eben von Rechnungssumme abgezogen. Wahrscheinlich melden die sich nächste Woche bei mir, um sie nachzufordern.
Ich werde mit Sicherheit nie wieder bei diesem Shop bestellen. Dabei ist ein wenig Kundenservice doch keine Zauberei:
- aktuelle Anzeige des Lagerbestands
- zügiger Versand
- Nachfrage, ob bei nicht lieferbaren Artikeln anderweitiger Ersatz gewünscht ist
- Hinweis auf Verzögerungen bei der Lieferung
- Versandbenachrichtigung per E-Mail
- Tracking-Link des Paketdienstes
Ein modernes Shopsystem kann das übrigens nahezu automatisch erledigen.
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Dienstag 15. Januar 2008 von Martina Meergans
Torsten hat mich heute gefragt, ob man eigentlich Google AdWords-Anzeigen, die in anderen Ländern oder Gebieten geschaltet werden, eigentlich auch ansehen kann. Und zwar so, wie es ein “Einheimischer” auch sehen würde. Dies hat mich vermuten lassen, dass viele das Google AdWords-Tool zur Voransicht von Anzeigen nicht kennen.
Das Tool erlaubt es, die Landes-Einstellung selbst zu bestimmen - so kann man sich beispielsweise auch in Duisburg die Geo-Anzeigen aus München oder die nationalen Anzeigen der USA anschauen. Die Links - sowohl der organischen Ergebnisse sowie auch der Anzeigen - sind in dieser Voransicht allerdings nicht klickbar - somit können dann leider auch keine Test-Klicks gemacht werden. Weitere Informationen zum dem Tool finden sich im Inside AdWords-Blog (englisch).

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Freitag 11. Januar 2008 von Michael Zander
Dass es dem großen Auktionshaus nicht gut geht, ist schon länger kein Geheimnis. Auch die in den letzten Wochen angekündigte Intensivierung der Kooperationen mit der Commerzbank und T-Mobile wird daran sicher nicht viel ändern.
Die Meldung einer möglichen Übernahme von eBay, die die Internet World Business eben verbreitete, verwundert mich allerdings doch. Vor allem die Tatsache, dass Microsoft einer der möglichen Kandidaten ist. Das kann ich mir nun gar nicht vorstellen, dass Bill Gates seinen Mitarbeitern zum Abschied eine derartige Baustelle fernab der Kernkompetenz schenkt.
Es ist ohnehin fraglich, ob es überhaupt gelingen kann, das eBay-Schiff wieder auf einen vernünftigen Kurs zu bringen. Die Versäumnisse der Vergangenheit, die ich in erster Linie in einer verfehlten Gebührenpolitik sehe, mit der viele Privat-Verkäufer verprellt wurden, werden schwer zu korrigieren sein. Und über allem schwebt das Damoklesschwert der eBay-Betrüger, die hinter jeder Ecke lauern.
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