Archiv für die 'recht' Kategorie

Google will “versehentliche Klicks” reduzieren

Dienstag 13. November 2007 von Martina Meergans

Nicht wenige Kunden schrecken bei ihrer Anzeigenschaltung innerhalb von AdWords davor zurück, auch das Content-Netzwerk zu aktivieren. Der Grund ist einfach erklärt: Man unterstellt den Webseiten-Betreibern häufig Klickbetrug - sie klicken einfach auf ihre eigenen Anzeigen, um Profit zu generieren. In Einzelfällen mag das natürlich auch vorkommen, dennoch tut Google schon einiges, um derartige Klicks zu erkennen und den Kunden nicht in Rechnung zu stellen.
Nun wird ein weiterer Filter eingebaut, der zwar nicht vor dem vorsätzlichen Betrug durch AdSense-User schützt, aber dennoch das Risiko von versehentlichen Klicks reduzieren soll. Somit ist der klickbare Anteil von Anzeigen im Content-Netzwerk nun “nur noch” auf die Headline und die sichtbare URL beschränkt - vorher konnte auch der Text und Anzeigenhintergrund angeklickt werden.

googleadsenseklick

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Wo iPhone draufsteht ….

Montag 5. November 2007 von Michael Zander

… ist noch lange nicht iPhone drin. “Frech kommt weiter” - unter diesem Motto surft die freenet AG auf fremden Brettern in die heiße Phase vor der Einführung des so begehrten iPhones in Deutschland:

iphone

Das ist nicht etwa die freenet- oder eine beliebige Produktseite, sondern der Inhalt der Domain www.iphone.de.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie lange die Apple-Advokaten brauchen, bis sie den aus ihrer Sicht ordnungsgemäßen Zustand hergestellt haben werden. Wahrscheinlich wird es etwas dauern. Erschwerend kommt hinzu, dass freenet seit Jahren unter dem Produktnamen iPhone eine eigene Telefonlösung anbietet. So sollte es allerdings nicht gehen.

Bis alles geklärt ist, wird man weiter versuchen, das eigene Produkt als echte iPhone-Alternative zu positionieren. Dann gibt es die satte Rechnung aus der Rechtsabteilung von Apple. Die war natürlich vorher mit spitzem Bleistift als Werbekosten kalkuliert. Dem ist dann der monetäre Erfolg der Kampagne entgegen zu setzen. Und dann wird es spannend. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass jemand auf der Suche nach dem Telefon mit dem Apfel www.iphone.de in seinen Browser eingibt und dann ein langweiliges Blackberry-Telefon ordert. Man möge mich eines Besseren belehren …

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eBook für rechtssichere Online-Werbung

Donnerstag 12. Juli 2007 von Martina Meergans

Einen Überblick über viele Aspekte, die es beim Werben im Internet zu berücksichtigen gilt, gibt ein kostenloses eBook. Statt wilden Paragraphenlisten werden wichtige Themen herausgegriffen und in gut lesbaren Beiträgen behandelt und jeweils mit Rechts-Entscheidungen belegt.

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Falsche Hasen

Montag 21. Mai 2007 von Martina Meergans

Mogelpackungen sind ja nichts Neues - aber besonders schlimm finde ich, dass so viele Menschen, die allgemeinhin als Domaingrabber bezeichnet werden, immer noch Geld mit ihren Domains verdienen. Und dabei spreche ich nicht von lukrativen Verkäufen, nein, sondern von Domains, die anderen Domains ähneln und durch ein hastiges Vertipperlein des eigentlichen Namens erreicht werden können - und dort wird dann mit AdSense-Anzeigen oder ähnlichem Geld gemacht. Da es sich bei dem tiefen Abgrund um Domains handelt, die einem meiner Kunden schaden, will ich nicht näher in die Details gehen. Andere Beispiele sind z.B. sparkass.de oder auch reiffeisenbank.de
Es ist für mich unglaublich, dass nach zahlreichen Gerichtsurteilen etc. die Markeninhaber nicht konsequent dagegen vorgehen und vermutlich nicht einmal etwas davon wissen wollen. Immerhin spart man so ja die unglaublich *aufwendige* und *kostenintensive* Haltung von Domains *gähn*.

Aber wie habe ich die vielen Domains eigentlich gefunden, die der Kundendomain so schön ähnlich sind? Ganz einfach: Google liefert AdSense auf diesen Seiten aus - unter dem Keyword des Kundennamen. Sehr schön. Und die Mitbewerber sind natürlich auch vertreten. Schließe ich diese Seiten nun also aus dem Content-Netzwerk aus, verliere ich womöglich Kunden an die Konkurrenz. Ich hoffe nur, dass mein Kunde entsprechende Abmahnungen verteilt…

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Viel Text

Sonntag 22. April 2007 von Martina Meergans

Scribd soll die größte offene Text-Bibliothek werden - und ist auf dem besten Weg dorthin. Ähnlich wie bei der Videoplattform YouTube ist es hier möglich, eigene Dateien in allen gängigen Textformaten hochzuladen und anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Dass hierbei nicht nur eigene Texte hochgeladen werden, sondern es sich auch um urheberrechtlich geschütztes Material handeln kann, dürfte jedem klar sein. Zwar lassen sich Texte wesentlich leichter anhand von Filtern kontrollieren, aber Eingescanntes unterliegt ähnlichen Schwierigkeiten wie die Videos.
YouTube (Google) wird zurzeit beispielsweise von dem US-Konzern Viacom wegen Veröffentlichung illegaler Videos verklagt während man auf Scribd komplette Sonderausgaben des “Playboys” findet. Deutsche Verlage wollen das Portal zunächst beobachten und glauben nicht, dass es zu einer Abnahme der Leserschaft führt. Vielmehr sollte man hier die Chancen erkennen, einen weiteren Vertriebskanal aufzubauen und elektronische Dokumente weiter zu etablieren.

scribd

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Das neue TMG: Spürt ihr was von den Veränderungen im E-Mail-Marketing-Recht?

Donnerstag 29. März 2007 von Michael Zander

Seit dem 1. März ist das neue Telemediengesetz (TMG) in Kraft. In § 6 sind die Informationspflichten bei kommerzieller Kommunikation geregelt. Demnach dürfen in der Kopf- und Betreffzeile einer E-Mail weder der tatsächliche Absender noch der kommerzielle Charakter verschleiert oder verheimlicht werden. Der Empfänger muss klar erkennen können, dass es sich um eine Werbebotschaft handelt.
Von einer Verschleierung oder Verheimlichung kann dann ausgegangen werden, wenn Kopf- und Betreffzeile absichtlich so gestaltet werden, dass der Empfänger vor dem Öffnen keine oder irreführende Informationen über die tatsächliche Identität des Absenders oder den kommerziellen Charakter der E-Mail erhält.
Beim Aufräumen meines Postfachs habe ich eben noch einmal drauf geachtet. Irgendwie scheinen da viele Anbieter was verpasst zu haben. Jede Menge Absender der Art “Super-Tipps”, “Klasse-Angebote” oder schlicht “Umfrage” fanden mehr oder weniger verdient den Weg in meinen virtuellen Papierkorb. Bei den Betreffzeilen sieht es nicht besser aus.
Wissen die Versender nicht, welchem schwer kalkulierbaren Risiko sie sich aussetzen? Ist es ihnen egal? Oder wollen sie einfach ausprobieren, wie die Behörden den neu eingeführten Ordnungswidrigkeiten-Tatbestand umsetzen?

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Hallo und herzlich willkommen!

Dienstag 14. November 2006 von Michael Zander

Hier finden Sie in Zukunft mehr oder weniger regelmäßig – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Objektivität – Meldungen, Meinungen, Trends und Fakten rund um das Thema Onlinemarketing. Wir starten zu dritt, mal sehen, was draus wird…
Viel Spaß und reichlich Kommentare bitte!

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